Vom 01. bis 03. Dezember 2017 wird der 11. Bundeskongress in Mainz in Zusammenarbeit mit der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) veranstaltet.

 

Die bvmd richtet jährlich vier große Treffen aus. Bei den drei Mitgliederversammlungen kommen die Vertreter der Medizinstudierenden mit rund 200 TeilnehmerInnen aller Lokalvertretungen der 38 Medizinischen Fakultäten in Deutschland zusammen, das vierte Treffen ist der Bundeskongress mit etwa 400 TeilnehmerInnen. Die Organisation erfolgt durch die studentische Lokalvertretung der bmvd Mainz in Kooperation mit den Fachschaftsräten der medizinisch-interdisziplinären Fachbereichen der Johannes-Gutenberg-Universität.

 

Quo vadis, Universitätsmedizin?

 

Das Thema „Quo vadis, Universitätsmedizin? – Im Spannungsfeld zwischen Lehre, Forschung und Patient“ bildet in diesem Jahr die Themenbasis unseres Bundeskongresses. Was macht gute Lehre eigentlich  aus? Wie kann die Lehre noch weiter gefördert werden? Wie ist das Ganze mit guter Patientenversorgung zu bewerkstelligen? Und wie mit Forschung, die ebenfalls einen wichtigen Teil unseres Studiums einnimmt?

Die Wahl dieses aktuellen gesellschaftlichen und hochschulpolitischen Themas soll zum einen zur Auseinandersetzung anregen, zum anderen zur weiteren interuniversitären Vernetzung und zum Austausch dienen. In Impulsvorträgen und einer großen Abendveranstaltung am Samstag wird sich das Thema widerspiegeln, und auf die TeilnehmerInnen als Anstoß wirken, die medizinische Versorgung der Zukunft aktiv mitzugestalten.

 

Besonders freut es uns, den diesjährigen Bundeskongress in Mainz zum ersten Mal interdisziplinär organisieren und veranstalten zu können:

Neben zukünftigen HumanmedizinerInnen werden auch Studierende der Zahnmedizin, Pharmazie, Psychologie und dem Fachbereich biomedizinische Technik teilnehmen. Wir erwarten rund 600 Studierende aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Vom 01. Bis 03. Dezember 2017 wird der Bundeskongress in Mainz unter dem Motto „Quo vadis, Universitätsmedizin“ stattfinden. Im Folgenden möchten wir einen Überblick über das Programm der drei Kongresstage geben:

 

Freitag, der 01.12.2017

 

Die KongressteilnehmerInnen werden im Laufe des Freitagnachmittags anreisen und anschließend durch eine Einführungsveranstaltung eingestimmt werden. Der restliche Freitagabend wird den TeilnehmerInnen zur freien Verfügung stehen. Während einer  Stadtrallye werden wir den TeilnehmerInnen die schönsten Ecken unserer Stadt zeigen und interessante Fakten aus Geschichte und Gegenward vermitteln. Auch der Mainzer Weihnachtsmarkt wird als Kulturprogramm „wärmstens“ ans Herz gelegt werden.

 

Samstag, der 02.12.2017

 

Für Samstagvormittag ist ein mehrstündiger Workshop-Block eingeplant, welcher der intensiven Beschäftigung in Kleingruppen mit verschiedenen medizinischen und darüber hinausführenden Themen dienen soll. Anschließend wird nach dem Mittagessen das „Große bvmd-Projektforum“ folgen, bei dem wir verschiedenen (u.a. medizinischen) Arbeitgebern der Stadt und der Region, Krankenhäusern und Berufsverbänden sowie Forschungsprojekten und Arbeitsgruppen der Medizin, Zahnmedizin, Pharmazie und Psychologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Möglichkeit zur Präsentation bieten. Da wir Studierende aus allen Semestern erwarten und oft auch frischgebackene Ärztinnen und Ärzte den Kongress besuchen, bietet das Forum die ideale Plattform, sich dieser Zielgruppe vorzustellen.

Am späten Samstagnachmittag folgt schließlich der zweite Workshop-Block, der ebenso wie am Vormittag viele verschiedene Themenbereiche beleuchten wird. Nach dem gemeinsamen Abendessen am Samstag ist für den Abend die „große Abendveranstaltung“ mit Podiumsdiskussion zu Tagungsthema geplant. Diese fächerübergreifende Veranstaltung wird voraussichtlich für alle StudentenInnen der Universität frei zugänglich sein. Im Anschluss werden die TeilnehmerInnen Input durch Impulsvorträge, gehalten von FachreferentInnen, bekommen. Abgerundet wird der Tag durch das großen Get-together in einer ansprechenden Location im Stadtzentrum.

Sonntag, den 03.12.2017

 

Am Sonntag findet der dritte Workshop-Block statt. Im Anschluss an das Mittagessen wird der Bundeskongress mit einer Abschlussveranstaltung gegen 14 Uhr enden. Allen Gästen bleibt so noch etwas Zeit,  ihren restlichen Tag in Mainz zu verbringen und die Stadt und deren Umgebung zu erkunden, bevor sie sich wieder auf den Weg in Richtung Heimat-Universität begeben.

Viele Studierende, die für den Bundeskongress anreisen, werden vermutlich das erste Mal im wunderschönen Mainz zu Gast sein. Wir freuen uns darauf,  ihnen allen unsere Stadt von der besten Seite zu zeigen ebenso wie auf eine inspirierende und spannende Zeit während der drei Kongresstage.

 

Mitorganisatoren des Bundeskongresses

 

Fachschaftsrat Pharmazie

 

 

 

Der Fachschaftsrat Pharmazie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz vertritt die Interessen der Studierenden im Studiengang Pharmazie und versucht alle Pharmaziestudenten in ihrem Studium zu unterstützen.

 

Wir freuen uns, auch die interprofessionalität des BUKO’s zu unterstützen und hoff en, im Hinblick auf das spätere Berufsleben, einen Grundstein für gute Zusammenarbeit legen zu können. Die Beziehung Arzt-Apotheker kann nicht früh genug angegangen werden 😉

 

Mehr zum Arbeiten und Wirken des Fachbereichs Psychologie: Vorstellung PsyFaKo & KonRat

 

 

 

Der Begriff PsyFaKo steht für „Psychologie-Fachschaften-Konferenz“. Die PsyFaKo ist die Bundesfachschaftentagung der Psychologiestudierenden. Dabei handelt es sich um eine Interessensvertretung aller psychologischen Fachschaften Deutschlands. Im Juni 2005 wurde die PsyFaKo in Landau ins Leben gerufen. Seither tagt sie einmal pro Semester für ein Wochenende an unterschiedlichen Orten in Deutschland.

 

Ziel der PsyFaKo ist vor allem eine Vernetzung der Fachschaften, Austausch und gemeinsame Aktionen. Gegenseitige Information über Stärken und Schwächen der jeweiligen Hochschule sind dabei ebenso Diskussionsstoff wie das Verfassen von Stellungnahmen zu aktuellen (hochschul-)politischen Themen. So war beispielsweise die Umstellung auf das Bachelor-Master-System ein großer Themenschwerpunkt der ersten PsyFaKos.

 

Der Konferenz-Rat (KonRat) ist das Exekutivorgan der PsyFaKo und übernimmt die Arbeit zwischen den Konferenzen. Er ist euer Ansprechpartner und tritt auch in Kontakt mit Dachverbänden, Instituten oder vernetzt sich mit anderen Bundesfachschaftentagungen, aber auch z. B. mit Organisationen wie psystudents.org. Die Arbeit des KonRats besteht hauptsächlich in der Umsetzung der Beschlüsse des Plenums. Er vertritt die Stellungen, die auf der Konferenz vom Plenum beschlossen werden, nach außen.  Zusätzlich unterstützt er die jeweils ausrichtenden Fachschaften in ihrer Arbeit.

 

Der KonRat setzt sich aus sechs gewählten Räten und Rätinnen zusammen. Die Amtszeit beträgt immer ein Jahr. Pro Semester werden jeweils drei Räte und Rätinnen auf der PsyFaKo neu gewählt.

 

Marius Haag, KonRat der PsyFaKo