01) Hoffnung und Handeln 

02) Tapferkeit vor dem Chefarzt/Elevator Pitch

03) Kultur & Kommunikation mit gebärdensprachigen Patienten

04) Organspende und Ethik –  Ein Rollenspiel

05) Rassismuskritischer Blick auf Internationale Zusammenarbeit im medizinischen Sektor 

06) Katastrophenmedizin: Grundlagen und Erfahrung aus der Praxis

07) AFTERSHOCK-Simulation (Projekt Katastrophenmedizin)

08) Über einige nicht-ärztliche Grundlagen ärztlichen Handelns

09) Warum muss ich unbedingt Neurologe werden? 

10) Hands on – basic surgical skills 

11) Patientengerecht kommunizieren

12) Arzt-Patient #KommunikationNextGeneration

13) Drücken bis der Arzt kommt! Und dann?

14) Herzen Häkeln

15) Der Patient im Mittelpunkt – Gesundheitsversorgung neu denken

16) Solidarisches Versicherungssystem

17) Pädophilie – Das Leben mit dem Niemals 

18) How Not to Die 

19) „Wie komme ich zu einer für meinen Patienten guten Entscheidung?“ – Klinisch-ethische Konflikte anhand virtueller Simulationen

20) BWL für Mediziner

21) Versicherungen in Klinik und Praxis

22) Famulatur und PJ-Tertial im Ausland 

23) Kopf frei für 2018 

24) Grundlagen von PR: Techniken für mehr Erfolg

25) Exchange the world – deine Auslandsvorbereitung

26) Wildpflanzen und wie der Mensch sie nutzte – Nahrung, Heilkräuter, Handwerk und Mythologie 

27) ÄApprO-pos: Was wollen wir eigentlich? (entfällt)

28) Ausbruch einer Infektionskrankheit – Deine Strategie ist gefragt!

29) Lernen durch Erschwernisse leicht gemacht.

30) Vom Merken zum Meistern. Merkbilder leicht gemacht.

31) Der Faktor Mensch im Konzept der Patientensicherheit

32) Lerntechniken: Der Methodenmarthon 

33) It‘s ok to be not ok – praktische und politische Handlungsanleitung für Mediziner*innen zur Überwindung psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen 

34) Perspektive Praxis

35) Arbeitskreis „junge Kammer“ – mitgestalten lohnt sich!

36) Malaria und Schlafkrankheit – Mein Einsatz mit Ärzte ohne Grenzen 

37) Kardiopulmonale Reanimation – lohnt sich der Aufwand? 

38) Klinische-Anatomie: Neurochirurgisch operieren 

39) Literraturrecherche in PubMed

40) Systemisch-lösungsunsorientierte Gesprächsführung

41) Gemeinsam für bessere Rahmenbedingungen in Kliniken

42) Nukleare Abrüstung unter Aspekten von Medical Peace Work

43) Life Sciences-Life Writing: An introduction to Narrative Approaches to Medicine

44) Klimawandel und Gesundheit – (gesundheits)politisch kritische Perspektiven

45) SCHLAU – Schwul Lesbisch Bi Trans* Aufklärung

46) Inferno auf der Autobahn 

47) Ärztliche Behandlung autistischer Menschen in Krankenhäusern

48) Kreativ-Workshop: Bastel Dir Dein Wunsch-PJ!

49) Lernort Praxis: Was ist drin?

50) Vorurteile in der interprofessionellen Zusammenarbeit

51) Nebenwirkungen und Interaktion, und wie sie verhindert werden können – Beispiele aus der Praxis

52) Dr. House – Vorlesung

53) Sport-Action

54) Dr. Haus – Neue Wege für die und mit der Allgemeinmedizin

55) Suchtest du noch oder lebst du schon?

56) Arzneimittelinformationen kritisch bewerten

57) Psychologische Diagnostik und Therapie chronischer Schmerzen

58) Homöopathie, Phytopharmaka und mehr

59) Das Tabu-Thema Suizid

60) Schwierige Situationen im Klinikalltag – Eine Frage der Haltung?

61) Dr. Future – Arzt-Ärztin 2030

62) Ökonomisierung des Gesundheitswesens und Arbeitskämpfe für bessere Arbeitsbedingungen

63) Rassismus und die Kategorie „race“ in der Medizin

64) Schokozäpfchen & Zuckersirup – eine kleine Arzneiformenlehre

65) geheim 😉

66) Warum sind Biosimilars keine Generika?

67) Schlüssellochchirurgie und virtuelle Realität – was ist möglich? Hands-on-OPs in 3D 

68) Traumberuf Internist – Vorträge und praktische Übungen 

69) Traumberuf Chirurg – Vorträge und praktische Übungen 

70) Sonographiekurs sono-for-klinik und DEGUM 

71) Sommer, Sonne, Sonnenschein – Bräunen bis der Arzt kommt

72) Kinderrechte: Ein Workshop vom Projekt Viola – Gemeinsam gegen Missbrauch!

73)“This is IUVENTA – all hands to stations!“ – Seenotrettung im zentralen Mittelmeer

74) SIGMA: Design the future of surgery.

75) Who the f*ck is Craft Beer? – Ein Selbstversuch 

76) Karriere und Familie in der Medizin – Wie geht das?

77) Intercultural Awareness Training

78) Schon heute weitergedacht – Work-Life Balance und ärztliche Karriere

79) Krank und keinen kümmerts – ein Blick in die Lücken des Systems

80) Organentnahme in China

81) Warum tragen Ärzte weiße Kittel? Wissenschaftskompetenz im Studium

82) Neuer kompetenzorientierter Lernzielkatalog Medizin (entfällt)

83) Planspiel EU-Gesetzgebung

84) Arzneimittelverordnungen- das Rezept für eine gute Kooperation zwischen Arzt und Apotheker

85) Vergleichende Betrachtung der Sterbebegleitung und Sterbehilfe in Europa

86) Shaping the future. Pneumologischer Nachwuchs.

87) Wenn es im Arztzimmer um 2° C wärmer wird

88) Menschen überzeugen – Argumente finden und effektiv einsetzen 

89) Basic Life Support – Einführungsseminar

90) Immediate Life Support – Einführungsseminar

91) Warum Arzneimittelregresse den ärztlichen Nachwuchs nicht abschrecken sollten sich niederzulassen

92) „Theorien werden nicht widerlegt, sie sterben aus“

93) Nuklearmedizin als Querschnittsfach- Molekulare Bildgebung in Forschung und klinischen Alltag

94) Fluid Acrylic Painting 

95) Behandlung im Lebensumfeld: Soziotherapie

96) Leadership I

97) Non Violent Communication

98) Freies Sprechen I

99) Leadership II

100) Creative Problem Solving

101) Motivation I

102) Freies Sprechen II

103) Motivation II

104) Kritische Gedanken und Soziale Verantwortung

105) Open Access

106) Einstieg in die hausärztliche Praxis- Allgemeinmedizin: Arbeitsfeld der Zukunft

107) Resilienz- die psychische Widerstandsfähigkeit stärken 

108) Drogen mal anders – Was Arzneipflanzen wirklich können! 

109) Mehr als „Husten-Schnupfen-Heiserkeit“…

110) Einführung in die Fallzahlplanung für Studien

111) Was genau macht ein Psychoanalytiker – und wie kann man das lernen? 

 

Hoffnung und Handeln

 

Dr. Dipl.-Psych. Sabine Fischbeck, MME Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Schwerpunkt Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie

 

Die Hoffnung als ubiquitärer Gegenstand menschlichen Erlebens ist schon früh in literarischen und sprachwissenschaftlichen Werken zu finden. Ihre Wichtigkeit für das Wohlbefinden des gesunden wie kranken Menschen hat die (Medizin-)Psychologie inzwischen erkannt und sie zum Gegenstand empirischer Forschung gemacht.
Der Workshop beinhaltete 1. ein Impulsreferat zu den (medizin)-psychologischen Konzepten und Forschungsergebnissen zur Hoffnung und 2. Patchwork-Arbeit sowie Diskussion mit den Teilnehmer(inne)n zu den Quellen und der individuellen Bedeutung von Hoffnung für das eigene Handeln.

Frau Dr. Sabine Fischbeck ist Diplompsychologin und Psychotherapeutin (Schwerpunkt Psychoonkologie) und Master of Medical Education. Seit 1990 ist sie als Wiss. Mitarbeiterin im Fach der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie in Lehre und Forschung tätig. Ihre Forschungsthemen betreffen innovative Lehrprojekte (z. B. OSCE) und patientenbezogene Versorgungsforschung

 

 

 

 

 

Tapferkeit vor dem Chefarzt/Elevator Pitch

 

Dr. Dipl.-Psych. Sabine Fischbeck, MME; Dr. Dipl.-Psych. Anke Hollinderbäumer, MME Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Schwerpunkt Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie; Lernklinik

 

Wer Unterstützung erbitten, Entscheidungen herbeiführen, Verbesserungsvorschläge vorstellen oder Projektpläne präsentieren möchte, sollte dies auch in akzeptabler Form können. Die Frage ist nur, wie diese Anliegen auf den Punkt und präzise gegenüber relevanten Personen, die im Allgemeinen wenig Zeit haben  (z. B. dem Chefarzt), effektiv formuliert werden können. Im Workshop wird 1. die Methode des „Elevator Pitch“ vorgestellt, eine überzeugende Präsentation (Pitch), die nur soviel Zeit in Anspruch nehmen darf, wie eine Fahrt mit dem Fahrstuhl: Neugier wecken, Idee herausarbeiten, Gelegenheit zu einem weiteren Gespräch erhalten, 2. Am Beispiel konkreter Ideen aus dem Kontext der Arbeit in der Klinik sollen Elevator-Pitch Szenarien spielerisch in Übungsgesprächen umgesetzt werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei auch dem rhetorischen Umgang mit Einwänden (z. B. „Das haben wir noch nie so gemacht“)

Dr. Anke Hollinderbäumer, MME
Ich habe Psychologie an der Universität Trier und Medizindidaktik an der Universität Heidelberg studiert. Wissenschaftlich gearbeitet habe ich in der Medizinischen und Klinischen Psychologie an der Universität Trier. Ich war einige Jahre als Lehrreferentin im Dekanat der Universitätsmedizin Mainz tätig und koordinierte seit 2009 die Masterstudiengänge Epidemiologie des Institutes für medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik. Mit der Entstehung der Rudolf Frey Lernklinik wechselte ich mit einem Teil meiner Stelle wieder in den Ausbildungsbereich der der Arzt-Patienten-Kommunikation zurück. Meine Dissertation habe ich 2015 zum Thema „Arzt-Patienten-Kommunikation in sozialen Netzwerken“ geschrieben.

 

Frau Dr. Sabine Fischbeck ist Diplompsychologin und Psychotherapeutin (Schwerpunkt Psychoonkologie) und Master of Medical Education. Seit 1990 ist sie als Wiss. Mitarbeiterin im Fach der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie in Lehre und Forschung tätig. Ihre Forschungsthemen betreffen innovative Lehrprojekte (z. B. OSCE) und patientenbezogene Versorgungsforschung

 

 

 

 

 

Kultur & Kommunikation mit gebärdensprachigen Patienten (ausgebucht)

Tabea Stork
BVMD Breaking the Silence

 

Du möchtest mehr über eine der schönsten Sprachen der Welt erfahren? Du hast dich schon einmal gefragt, wie man mit hörgeschädigten Patienten auch ohne Gebärdensprache kommunizieren kann? Oder möchtest dich einfach ein wenig verzaubern lassen von der wundersamen Welt der gebärdensprachigen Menschen? – Dann bist du in unserem Workshop genau richtig!

Organspende und Ethik – Ein Rollenspiel

Jeremy Schmidt
BVMD Aufklärung Organspende

 

Erfolgsaussicht oder Dringlichkeit?
Entscheidungs- oder Widerspruchslösung?
Hirntod oder Herztod?

Diese Frageliste könnte unendlich fortgeführt werden. Organspende ist ein komplexes Themengebiet, das inmitten von Medizin, Recht und Politik eine riesige ethische Komponente in zahlreichen Facetten besitzt. Im Workshop wollen wir nach einem kurzen inhaltlichen Input, der schnell alle auf ein Diskussionslevel bringen wird, verschiedene zentrale ethische Fragestellungen in Rollenspielen erörtern und hoffentlich spannende und kontroverse Debatten erleben. Ziel ist, sich vorurteilsfrei zufällig einer Position hingeben zu müssen und in dieser Rolle eigenständig Argumente zu entwickeln und diese dann in der Debatte überzeugend zu vermitteln. Freut euch also auf einen aktiven Workshop voller komplexer Fragestellungen, und verbindet die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende mit euren Rhetorik- und Debattierkünsten.

Ich freue mich auf euch!
Jeremy, Projektleiter „Aufklärung Organspende“

Jeremy Schmidt ist 22 Jahre alt und studiert Humanmedizin im neunten Semester an der Universität Heidelberg.
Er ist seit Mai 2016 bundesweiter Projektleiter der studentischen Initiative „Aufklärung Organspende“ des bvmd, die neutral und unabhängig über Organspende informiert und sich zum Ziel gesetzt hat, dass mehr Menschen eine aufgeklärte Entscheidung auf einem Organspendeausweis treffen, egal ob pro oder contra Organspende. Dazu klärt die Initiative vorrangig an Schulen, zudem an Universitäten und der breiten Öffentlichkeit auf. Zusätzlich will sie mittels breiter Aktivitäten im Social Media die Aufmerksamkeit steigern und die Bedeutung einer Entscheidung hervorheben.

 

Rassismuskritischer Blick auf Internationale Zusammenarbeit im medizinischen Sektor (ausgebucht)

Lena Honerkamp
Saskia Dede Davi
lokale AG-Gruppen von Medizin&Menschenrechte Brandenburg & Erlangen

 

„Ich möchte gerne in der Entwicklungshilfe arbeiten und den armen Kindern in Afrika helfen!“ Schön und gut, aber was ist Entwicklung, wer definiert, welche Länder entwickelt oder unterentwickelt sind und was ist die Folge solcher Definitionen? Inwiefern hat die „Entwicklungshilfe / Internationale Zusammenarbeit” etwas mit neokolonialen Strukturen und Rassismus zu tun? Dieses Thema möchten wir in unserem 2,5 stündigen Workshop im Rahmen des Bundeskongresses in Mainz zusammen mit euch kritisch beleuchten und Beispiele aus dem Gesundheitssektor aufzeigen. Diese 2,5h-Einheit wird interaktiv gestaltet! Wir freuen uns, dieses Thema gemeinsam mit euch zu erörtern und zu diskutieren.

Lena Honerkamp – Ich bin Lena, 22 Jahre alt und studiere seit Oktober 2014 in Erlangen Humanmedizin. Im medizinischen Bereich interessiere ich mich vor allem für Themen der Sexualmedizin, wie z.B. Intersexualität, Sexualaufklärung und Sexualität im Jugendalter und die Verarbeitung sexualisierter Gewalt. In meiner Freizeit engagiere ich mich seit dem 1. Semester in der AG Medizin&Menschenrechte Erlangen. Von meinem Freiwilligendienst in Ghana geprägte Themen, die mir sehr am Herzen liegen, sind die kritische Reflexion von Alltagsrassimus in Deutschland und Entwicklungszusammenarbeit sowie die Situation von Geflüchteten in Deutschland. Meine Lieblingsfilme zu dem Thema sind „The help“, „The butler“ und „Schooling the World“.

 

Saskia Dede Davi – Ich bin Saskia, 24 Jahre alt und studiere zur Zeit im 6. Semester an der Medizinischen Hochschule Brandenburg. Großes Interesse habe ich an der Tropenmedizin, vor allem Neglected tropical diseases, Entwicklungszusammenarbeit, Neokolonialismus und Critical Whiteness (Rassismus). Meine Interessen haben insbesondere nach meinem Freiwilligendienst in Argentinien deutlich verstärkt. Spannend finde ich die Zusammenhänge zwischen den soeben aufgezählten Themen. AutorInnen, die ich empfehlen kann: Jean Ziegler und Chimamanda Ngozi Adichie, Noah Sow

 

Katastrophenmedizin: Grundlagen und Erfahrung aus der Praxis (ausgebucht)

Dr. Robert Wunderlich 
Universitätsklinikum Tübingen

 

Was genau ist eigentlich der Unterschied zwischen Katastrophenmedizin und Notfallmedizin? Werden Expert*innen der Katastrophenmedizin nur im Ausland aktiv? Dr. Robert Wunderlich, Alumni des European Master of Disaster Medicine (EMDM) wird in diesem Workshop einen spannenden Einblick in die Welt der Katastrophenmedizin geben und anhand von realen Szenarien die unterschiedlichen Aspekte von Katastrophenmedizin erklären.

AFTERSHOCK-Simulation (Projekt Katastrophenmedizin) (ausgebucht)

Simon Drees
BVMD Katastrophenmedizin

 

Wolltet ihr schon immer eure Fähigkeiten im Bereich der Humanitären Hilfe und Katastrophenmedizin unter Beweis stellen? Oder habt ihr keine Vorkenntnisse in diesem Bereich, seid aber interessiert an neuen Lehr-/Lernformaten und findet Gesellschaftsspiele spannend? Dann nutzt die Chance und macht mit bei „AFTERSHOCK – A Humanitarian Crisis Game“.  Gemeinsam erhaltet ihr die Chance, die Krisenantwort in den ersten drei Monate nach einem desaströsen Erdbeben in Carana, einem fragilen und von Konflikten gezeichneten (fiktiven) Land, zu gestalten. Dabei geht es vor allem darum, die wichtigsten humanitären Bedürfnisse der Bevölkerung zu erfüllen und die Rollen der verschiedenen Akteure von NGOs über nationale Gremien bis hin zur UN kennenzulernen. Vorwissen ist nicht nötig, die einzigen Voraussetzungen sind Englischkenntnisse und eine Begeisterung für innovative Lernmethoden.

Simon Drees – Medizinstudent im PJ an der Charité – Universitätsmedizin Berlin Leiter des Projektes Katastrophenmedizin der bvmd stellv. Bundeskoordinator für medizinische Ausbildung der bvmd 2014/15

 

Über einige nicht-ärztliche Grundlagen ärztlichen Handelns

Wolfgang Wagner
Pädiatrische Neurochirurgie, Universitätsmedizin Mainz 

 

Schrittweise Vorstellung und Diskussion von Beispielen (teilweise als Frage-Antwort-Schema) folgender Punkte:
1. typische (deduktive und induktive) logische Fehlschlüsse im klinischen und wissenschaftlichen Alltag
2. notwendige Voraussetzungen für die angemessene Ausübung des Arztberufes, die in der Person des Arztes bzw. der Ärztin liegen müssen („endogene Faktoren“), in Abhebung von derzeit fast ausschließlich diskutierten äußeren (ökonomischen, politischen, gesetzlichen, administrativen…) Einflüssen („exogene Faktoren“)
3. häufig anzutreffende „Störgrößen“ dieser inneren Voraussetzungen

 

 

 

Warum muss ich unbedingt Neurologe werden? (ausgebucht)

Prof. Frank Birklein
und Prof. Stefan Bittner
UMC Mainz, Neurologie

 

Die Neurologie ist das Fach in der klinischen Medizin, das sich in den letzten Jahren am rasantesten weiter entwickelt hat. Neurologie zu verstehen heißt den Menschen, uns selbst zu verstehen. Ohne unser „Brain“ sind wir nichts, hätten keine Persönlichkeit, wären eine Maschine.


In diesem Symposium werden wir anhand ausgewählter Fälle zeigen, wie dramatisch sich das Verständnis von Erkrankungen des Gehirns seit 10 Jahren geändert hat. Während noch vor nicht geraumer Zeit viele Menschen als „Geisteskranke“ in Bezirkspsychiatrien aufbewahrt wurden, können wir heute autoimmune Enzephalitiden erkennen und so behandeln, dass die Patienten vollständig heilen.
Der Weg zum Neurologen ist vielfältig und immer spannend. Ein Doktorand/in wird seine Beweggründe für eine experimentelle neurologische Doktorarbeit schildern und seine Studie vorstellen; ein Neurobiologe/in wird aus seiner molekularbiologischen Forschung berichten und ein Assistenzarzt/in wird seinen Alltag schildern. Was dann nach dem Facharzt/in kommt – die wissenschaftliche oder die klinische Karriere  – schildert ein Oberarzt/in unserer Klinik. Discussion  welcome!

Prof. Stefan Bittner ist Oberarzt und Leiter der Sektion Neuroimmunologie in der Klinik für Neurologie Mainz. Seit seiner experimentellen Doktorarbeit während des Studiums in Würzburg stand für ihn der Berufswunsch „Neurologe“ fest und er versucht die Faszination dieses Faches an Studenten und medizinische Doktoranden weiterzugeben.

 

Hands on – basic surgical skills (ausgebucht)

Peggy Seehafer
GynZone ApS, Denmark

 

Ziel des Workshops ist das Training basaler chirurgischer Fertigkeiten
* den sicheren Umgang mit Nadel & Nahtmaterial
* die Auswahl des passenden Naht-Materials (Nadeln, Nadelspitze, Fäden usw.)
* Umgang mit den Instrumenten
* verschiedene Knotentechniken (Weberknoten, Aberdeen, Duncan)
* verschiedene Nahttechniken (transkutan, subkutan, Einzelknopfnähte, fortlaufende Nähte)

The module is developed by GynZone in collaboration with Aarhus University Hospital in Denmark and clinical experts with vast experience in clinical practice and the education of medical students.

 

Peggy Seehafer – Hebamme und Anthropologin, arbeitet in klinischer Geburtshilfe in Norwegen und in Dänemark bei GynZone in Aarhus, DK als Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Entwicklung von e-Learning-Modulen zur Prävention und Nahtversorgung von Geburtsverletzungen, außerdem Autorin von Fachbüchern und Artikeln und Redakteurin bei der Deutschen Hebammenzeitschrift.

 

Patientengerecht kommunizieren

Franziska Mettke
Was hab‘ ich? gGmbH

 

„Auskultatorisch vesikuläres Atemgeräusch“: Befunde so erklären, dass Patienten diese auch verstehen – das kann doch nicht so schwer sein! Oder? Tatsächlich verstehen viele Patienten oft kaum, was ihr Arzt ihnen erklärt oder im Befund aufgeschrieben hat. Dabei können Patienten, die ihre Erkrankung verstehen, dieser viel bewusster entgegentreten. Sie können gemeinsam mit dem Arzt bessere Entscheidungen treffen – und sie verhalten sich therapietreuer. In diesem Workshop lernst du patientenfreundliches Kommunizieren. Welche Informationen sind für den Patienten wichtig? Wie erkläre ich diese Informationen? Woher bekommt der Patienten weiterführende Informationen? Wir wollen uns zusammen einen Leitfaden für ein Gespräch erarbeiten und dann in Übungsgesprächen proben.

Ich habe in Leipzig Medizin studiert und war im Studium als Übersetzerin medizinischer Befunde in leicht verständliches Deutsch seit
2013 ehrenamtlich bei „Was hab‘ ich?“ tätig. Seit 2016 arbeite ich hauptberuflich für die „Was hab‘ ich?“ gGmbH.
Ich glaube, dass Patienten nur dann Entscheidungen treffen können, wenn sie ihre Erkrankungen auch verstehen. Deshalb liegen mir die Kommunikations-Ausbildung von Medizinern und leicht verständliche Patienteninformationen am Herzen.

 

Arzt-Patient #KommunikationNextGeneration

Dr. Torsten Panholzer
Dr. Anke Hollinderbäumer
Universitätsmedizin Mainz, IMBEI

 

Im privaten Bereich sind Kontakte über andere Kanäle als Brief, Fax und Telefon Standard. E-Mails, Messenger-Systeme, Austausch in Sozialen Medien aber auch Videobotschaften sind alltäglich. Diese Entwicklung wird maßgeblich beschleunigt durch stets verfügbare und immer leistungsfähigere Smartphones mit großem Datenvolumen.
Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient bleibt dabei keine Ausnahme. Die Beratung von Patienten via Skype oder mit ähnlichen Messenger-Diensten nimmt in einigen medizinischen Versorgungsbereichen zu. So können z.B. Patienten zur ersten postoperativen Begutachtung auf diesem Wege Kontakt mit ihren Ärzten aufnehmen und sparen sich mühevolle Anfahrten. Die Mediziner berichten ebenfalls von effektiven Online-Videosprechstunden, die seit Juli 2017 besser als die telefonische Beratung vergütet werden. Es können aber auch andere medizinische Leistungen aus der Ferne mit audio-visuellen Techniken einfach erbracht werden.

Telemedizin und Soziale Medien: Hype oder Alltag? Wo stehen wir? Was ist möglich und erlaubt? Wir präsentieren Beispiele aus der Praxis und würden dazu gerne in eine angeregte Diskussion einsteigen. Denn der digitalen Wandel hat die medizinische Arbeitswelt schon erreicht.

Dr. Panholzer: Studium der Chemie anschließend Promotion zum Doktor der Naturwissenschaften im Bereich der automatisierten klinischen Analytik. Danach  Datenverarbeitungsanalytiker und später Software-Ingenieur bei zwei Software-Unternehmen. Aktuell Leiter der Abteilung Medizinische Informatik des Instituts für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik an der Universitätsmedizin Mainz. Schwerpunkte sind: IT-unterstützte Verbesserung von Arbeitsprozessen im medizinischen Umfeld und Entwicklung von Software-Systemen.

 

Dr. Anke Hollinderbäumer, MME

 

Ich habe  Psychologie an der U niversität Trier und Medizindidaktik an der Universität Heidelberg studiert. Wissenschaftlich gearbeitet habe ich in der Medizinischen und Klinischen Psychologie an der Universität Trier. Ich war einige Jahre als Lehrreferentin im Dekanat der Universitätsmedizin Mainz tätig und koordinierte seit 2009 die Masterstudiengänge Epidemiologie des Institutes für medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik. Mit der Entstehung der Rudolf Frey Lernklinik wechselte ich mit einem Teil meiner Stelle wieder in den Ausbildungsbereich der der Arzt-Patienten-Kommunikation zurück. Meine Dissertation habe ich 2015 zum Thema „Arzt-Patienten-Kommunikation in sozialen Netzwerken“ geschrieben.

 

Drücken bis der Arzt kommt! Und dann?

Niklas Schulz
First Aid For All (bvmd) 

 

Etwa 50.000 Menschen erleiden pro Jahr in Deutschland einen Herzstillstand. Lediglich 10-20 % dieser Menschen können die Klinik wieder verlassen.
In diesem Workshop versuchen wir gemeinsam Wege zu erarbeiten, wie wir die Bevölkerung besser sensibilisieren können und wie es gelingt, mehr Menschen in der Wiederbelebung zu schulen. Darüber hinaus gibt es einen kurzen Exkurs in die „Postreanimationsbehandlung“. Und damit der Workshop nicht zu theoretisch wird, heißt es: Hands on! Jeder wird am Ende die Grundlagen verstanden haben und die Technik der Reanimation beherrschen!

Meine Name ist Niklas Schulz und ich studiere zur Zeit im neunten Semster an der medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Vor meinem Studium habe ich eine Ausbildung zum Rettungsassistenten abgeschlossen und arbeite bis heute im Rettungsdienst. Seit 2010 bin ich Ausbilder für Erste Hilfe, seit 2015 ACLS-Provider und zur Zeit angehender PALS-Instruktor. Seit Anfang diesen Jahres bin ich Projektleiter des Projektes „First Aid For All“ bei der bvmd.

 

 

 

Herzen Häkeln

Eva-Maria Weber 
NORA 2017/18, bvmd

 

Als AG Sexualität und Prävention haben wir uns gedacht, wir bieten dieses Jahr auch etwas Praktisches an und was würde sich da besseres anbieten als ein selbstgemachtes Herz?
Ein wenig Vorkenntnisse im Häkeln wären von Vorteil, es ist aber keine Voraussetzung.
Häkelnadeln, Garn und Füllung stellen wir.

 

Der Patient im Mittelpunkt – Gesundheitsversorgung neu denken

Nils von Dellingshausen
BetterDoc GmbH

 

Wusstet ihr, dass nicht der Arzt, sondern oft nur der Wohnort bestimmt, ob Patienten ins Krankenhaus kommen, konservativ behandelt oder operiert werden?
Eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass sich bei Klinikaufenthalten und Operationen am Rücken die Fallzahlen in den Landkreisen bis zum 13-fachen unterscheiden. Nur Patienten, die umfassend informiert und aufgeklärt sind, können sich heute im Gesundheitswesen orientieren, gezielt Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen, sich verantwortlich an Behandlungsentscheidungen beteiligen oder diese selbst treffen.

Doch um die richtige Entscheidung zu treffen, werden die richtigen Informationen benötigt.
Wie findet der Patient den besten Arzt für seine Behandlung? Was genau bedeutet eigentlich medizinische Behandlungsqualität und wie ist sie messbar?

Wir freuen uns darauf, das mit euch zu diskutieren und patientenzentrierte Handlungsempfehlungen für die Gesundheitsversorgung der Zukunft abzuleiten.

Nils von Dellingshausen ist seit Juli 2012 Gründer und CEO von BetterDoc. BetterDoc ist ein unabhängiger Gesundheitsservice, der Patienten mit seltenen oder schwerwiegenden Erkrankungen unterstützt, geeignete Spezialisten mit hervorragenden Behandlungsergebnissen für eine kompetente Zweitmeinung, eine Behandlung oder Operation zu finden.
Vor BetterDoc war Nils 10 Jahre in verschiedenen Management-Funktionen bei der Deutschen Telekom tätig, zuletzt verantwortlich für eine Auslandstochter von T-Mobile.
Nils hat 4 Kinder. BetterDoc hat er gemeinsam mit seiner Frau Donata (Gynäkologin) und seinem Bruder Christoph gegründet.

 

 

 

Solidarisches Versicherungssystem

Peter Jan Chabiera und Andres Eilers
AG Gesundheitspolitik

 

Debattierfreudig und gesundheitspolitisch interessiert? Dann bist du hier genau richtig!
In diesem Workshop soll es um die Idee einer Transformation unseres Gesundheitssystems gehen.
Nach einem kurzen Abriss unseres gegenwärtigen Versicherungsmodells, das sich in private und gesetzliche Krankenversicherung gliedert, wollen wir zusammen mit euch analysieren, welche Probleme und Ungerechtigkeiten wir dort vorfinden.
Sollen Versicherungsbeiträge auf Lohneinkünfte höher sein als auf Aktien? Darf man sich aus einem Solidarsystem rauskaufen? Sollte der Staat in private Krankenversicherungensmodelle investieren?

Als politischer Dauerrenner erfreut sich das einheitliche Gesundheitssystem seit Jahren großer Beliebtheit unter den linken Parteien und soll zusammen mit euch diskutiert werden.
Wir freuen uns auf dich!

Peter Jan Chabiera Medizinstudierender im 7. Semester, Freiburg, Bundeskoordinator AG Gesundheitspolitik 17/18
Andres Eilers Medizinstudierender im 10. Semester, Essen seit Anfang des Jahres aktiv in der AG Geundheitspolitik

 

 

 

Pädophilie – Das Leben mit dem Niemals (ausgebucht)

MSV Mit Sicherheit Verliebt

 
 
 

How Not to Die (ausgebucht)

Dr. Klas Mildenstein

 

Die ernährungsbedingten Krankheiten sind das große Gesundheitsproblem unserer Zeit.
Dazu gehören Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2, Hypertonie, Koronare Herzkrankheit + Herzinfarkt, Schlaganfall, Osteoporose, um nur die wichtigsten zu nennen. Auch Krebserkrankungen wie Mammakarzinom, Prostatakarzinom sowie Colonkarzinom sind durch Ernährung mitverursacht.
In Deutschland sind etwa 60 % der Bevölkerung übergewichtig oder adipös mit steigender Tendenz. Die Zahl der Diabetiker in Deutschland beträgt etwa 10 Millionen. Die Kosten für dieses eine Krankheitsbild allein belaufen sich im Jahr auf ca. 35 Milliarden Euro. Jeder zweite Erwachsene in Deutschland leidet unter Bluthochdruck. Jedes Jahr ereignen sich 220.000 Herzinfarkte. 50.000 dieser Ereignisse führen zum Tode. Außerdem kommt es in jedem Jahr zu 270.000 Schlaganfällen, von denen 60.000 tödlich verlaufen. Von den Überlebenden benötigen 50.000 Pflegebetreuung.
Bisher bietet die Medizin lediglich eine symptomatische Behandlung. Die zugrundeliegenden Ursachen, die in erster Linie in einer verbreiteten Fehl- und Überernährung liegen, werden in ihrer Bedeutung nicht erkannt bzw. nicht einmal wahrgenommen. Dabei zeigen alle wissenschaftlichen Daten, dass die Ernährung einer der mächtigsten Faktoren für Gesundheit und Krankheit ist.
Die genannten durch den Lebensstil bedingten Krankheiten lassen sich durch evidenzbasierte Ernährung nicht nur verhindern, sondern es ist nachweislich sogar eine Rückbildung z. B. der koronaren Herzkrankheit zu erreichen.

Literatur: Klas Mildenstein  Hrsg. „Die Zukunft der Medizin“
Caldwell Esselstyn „Essen gegen Herzinfarkt“
Colin Campbell „China Study“
Michael Greger „How not to die“
Film „Gabel statt Skalpell“

„Wie komme ich zu einer für meinen Patienten guten Entscheidung?“ – Klinisch-ethische Konflikte anhand virtueller Simulationen

 

Susanne Michl (Jun.Prof. Charité Universitätsmedizin Berlin) 
Stefan Schulz (cand med, Universitätsmedizin, Mainz)
Sebastian Kuhn
Elisa Kirchgässner
Universitätmedizin Mainz/Charité Universitätsmedizin Berlin

 

In der heutigen Hochleistungsmedizin erfordern Therapieentscheidungen mehr als nur die Anwendung klinischen Wissens. Was soll ein Arzt/eine Ärztin tun, wenn er/sie für einen 80-jährigen, nicht ansprechbaren Patienten nach Schlaganfall durchaus noch Rehabilitationschancen sieht, die Angehörigen jedoch behaupten, an „Schläuchen hätte er nie liegen wollen“ und das Abschalten der Geräte fordern? Diese Situationen erfordern Kompetenzen wie interdisziplinäre und interprofessionelle Team- und Kommunikationsfähigkeit, Perspektivwechsel, Herstellen von Transparenz in der Artikulation moralischer Intuitionen sowie schlüssiges ethisches Argumentieren. In unserem Workshop wollen wir anhand ausgewählter Patientengeschichten diese schwierigen und konflikthaften Entscheidungsprozesse virtuell erlebbar machen. Die TeilnehmerInnen können durch eigene Interaktionen im virtuellen Raum den Entscheidungsprozess beeinflussen und sich anschließend über ethisch gelungene (und misslungene) Entscheidungen und Entscheidungswege austauschen. Grundlage hierfür sind Online-Plattformen, die seit April 2017 in einem geförderten Lehrprojekt erstellt werden (Förderung durch Gutenberg-Lehrkolleg). In der aktuellen Pilotphase freuen wir uns über Feedback  und Austausch mit den Medizinstudierenden.

Priv.-Doz. Dr. med. Sebastian Kuhn, MME ist Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie, Ausbildungsforschung und Hochschuldidaktiker mit Tätigkeit als Oberarzt am Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsmedizin Mainz. Von 2014-2016 hat er den „Master of Medical Education an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg absolviert. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind Digitalisierung, Interprofessionalität und Kompetenzorientierung. Er ist Mitglied der Arbeitsgruppen „Curriculumsentwicklung im 21. Jahrhundert“ beim Hochschulforum Digitalisierung, „Reform des Medizinischen Staatsexamens“ am IMPP und „Neue Medien“ bei der GMA. Er ist Lehrpreisträger 2017 der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

 

Elisa Kirchgässner, M.A. ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universitätsmedizin Mainz sowie dem Medienzentrum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seit 2017 arbeitet sie in den Projekten „Entscheiden und Handeln am Krankenbett – Vermittlung klinisch-ethischer Kompetenzen mittels Blended Learning-Formaten“, Medizin im digitalen Zeitalter und OERinForm. In der Vergangenheit hat sie ein Masterstudium der Medienpädagogik mit dem Schwerpunkt Lebenslanges Lernen absolviert und war unter anderem als wissenschaftliche Hilfskraft in der Universitätsmedizin tätig.

 

Stefan Schulz, M.Sc. (cand.med.) ist Absolvent des Master-Studiengangs „Angewandte Bioinformatik“ mit einem Schwerpunkt auf der Entwicklung von E-Learning-Applikationen. Derzeit Studium der Humanmedizin und wissenschaftliche Hilfstätigkeit am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin in Mainz. Im GLK-Projekt beschäftigt er sich mit der inhaltlichen Konzeption und Implementierung von interaktiven Fällen zu klinisch-ethischen Dilemma-Situationen und weiterer Lernmodule zur klinischen Ethik mit dem Ziel Game-based Learning (’serious games‘) und Blended Learning-Ansätze zu kombinieren.

 

Susanne Michl vertritt den Querschnittsbereich „Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin“ und war seit 2007 an unterschiedlichen Medizinischen Fakultäten (Tübingen, Berlin, Greifswald, Göttingen und Mainz) tätig. Seit April 2017 leitet sie das Lehrprojekt „Entscheiden und Handeln am Krankenbett – Vermittlung klinisch-ethischer Kompetenzen mittels Blended Learning-Formaten“ (gefördert durch das Gutenberg Lehrkolleg der Universität Mainz). Von 2013-2017 war sie Mitglied der Klinischen Ethikkomitees in Greifswald, Göttingen und Mainz und hat langjährige Erfahrung in klinischer Ethikberatung. Seit Oktober 2017 ist sie Juniorprofessorin für Medizinethik und Medical Humanities an der Charité, Universitätsmedizin Mainz.

 

 

BWL für Mediziner (ausgebucht)

Dr. Claus Ortwein
Deutsche Ärzte Finanz

 

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre in Bezug auf die Arztpraxis
-Besonderheiten der freiberuflichen ärztlichen Tätigkeit vs. gewerblicher Tätigkeit
-Geschäftsplan /Geschäftskonzept einer Praxis
-mögliche Darlehensgeber
-Finanzierungsmodelle

Versicherungen in Klinik und Praxis

Dr. Claus Ortwein
Deutsche Ärzte Finanz

 

-Absicherungen, die der Gesetzgeber verpflichtend vorsieht (Sozialversicherungspflicht)
-Besonderheiten und Ausnahmen für Ärzte (Versorgungswerke)
-Haftungsrisiken des Arztes
-Vergleich der Systeme GKV und PKV
-Abgrenzung der Begriffe Arbeitsunfähigkeit

Famulatur und PJ-Tertial im Ausland (ausgebucht)

Dr. Claus Ortwein
Deutsche Ärzte Finanz

 

Welche Punkte muss ich vor einem Auslandsaufenthalt beachten?
Wie finde ich eine zu mir passende Stelle?
Wo kann ich einen Zuschuss zur Reise bekommen?
Welche Absicherungen sind wichtig und notwendig?

Kopf frei für 2018 (ausgebucht)

Viktoria Kastner
Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V.

 

Die AG Public Health bietet am Sonntagvormittag einen Workshop zum Thema „Mental Health“ an.
Hierbei sollen verschiedene Aspekte unserer psychischen Gesundheit und einfache Entspannungstechniken angesprochen und ausprobiert werden. Sei es Yoga, Meditation oder Tai-Chi… der Morgen nach einer spektakulären BuKo-Party schreit nach Entspannung und Ruhe.
Unsere Psyche wird so oft vernachlässigt und Burn-out, Depression oder ähnliches sind häufig diagnostizierte Krankheiten.
Doch als Medizinstudierende sollten wir doch wissen, dass Ausgeglichenheit der Schlüssel zu Erfolg ist.
Abgesehen davon soll auch die Achtsamkeit der Studierende durch die inzwischen verbreitete Methode „Mindful Eating“ gesteigert werden. Wann hast du das letzte Mal genau darauf geachtet, was du eigentlich gerade zu dir nimmst und zwischen zwei Vorlesungen in deinen Mund schiebst?

FAZIT:
Nachdem das Jahr sich dem Ende zuneigt, wird es Zeit, noch einmal tief Luft zu holen und den Kopf frei zu bekommen, um das nächste Jahr voller Energie zu starten!

Grundlagen von PR: Techniken für mehr Erfolg

Carolin Siech
Bvmd

PR ist ein unverzichtbares Werkzeug für alle, die sich engagieren und Unterstützung von anderen suchen. Webseiten, Social Media (Facebook, Instagram, Twitter und Co.), Blogs, Pressemitteilungen, Drucksachen: Hier geht es um kreative Konzepte!
In diesem Workshop beschäftigst du dich mit den Fragen: Wie kann gute Arbeit an die Öffentlichkeit getragen werden? Wer ist eigentlich meine Zielgruppe? Und wie erreiche ich meine Zielgruppe am besten?

Carolin Siech studiert im 9. Semester Medizin an der Goethe Universität Frankfurt. Als Verantwortliche für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes der bvmd gibt sie seit Januar 2017 nicht nur den Medizinstudierenden in Deutschland eine starke Stimme sondern setzt sich für ein erfolgreiches, klares und transparentes Auftreten der bvmd in der Öffentlichkeit ein.

 

Exchange the world – deine Auslandsvorbereitung (ausgebucht)

Ann-Kathrin Glatz
BVMD AG Austausch – NORE-Incomings
 

Hast du das Gefühl, dass dir beim Lernen bald das Dach auf den Kopf fällt? Schlägt dein Herz bei dem Gedanken ans Reisen in saltatorischem Galopp und pumpt maximale Glücksgefühle durch dein System? Dann bist du hier genau richtig, denn was gibt es Schöneres, um aus dem Alltag zu entfliehen als ein Abenteuer im Ausland! Bei uns erfährst du alles, was du für einen Medizin-bezogenen Aufenthalt im Ausland wissen musst, sei es für eine Famulatur, einen Forschungs- oder Public-Health-Austausch oder einen anderen Aufenthalt. Auf was du achten solltest und welche nützlichen Skills dir im Ausland weiterhelfen können, möchten wir dir vorstellen.

Viva la Fernweh und bis demnächst in Mainz! Wir freuen uns auf euch!

Eure AGX

Namaste, Sveiki, Hola und Willkommen bei der AG Austausch! 
Wir sind die AG Austausch (AGX) und als eine der größten AGs der bvmd eines der Standbeine des Vereins. Jährlich reisen mehr als 400 Medizinstudierende über unsere vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten Austauschprogramme ins Ausland. Davon absolvieren ca. 340 Studierende eine Famulatur im Krankenhaus, weitere 65 einen Austausch in einem Forschungslabor und immer mehr interessieren sich auch für den Public Health Austausch. Im Gegenzug nehmen wir in insgesamt ca. 38 deutschen Unistädten im Jahr über 400 Studierende aus über 100 Ländern der ganzen Welt auf!
Und wer ist diese AGX überhaupt?! Die AGX das sind Alicia, unsere Vizepräsidentin für Austausch (VPX), Daniela und Viola (NEOs) organisieren den Famulaturaustausch deutschlandweit, Nora und Ann-Kathrin (NOREs) kümmern sich um den Forschungsaustausch und Vivi ist für den Public Health Austausch zuständig. Unterstützend kommen unsere drei Austauschassistenten Greta, Lily und Phillip sowie die Mitarbeiter des Berliner Büros hinzu.
Wir haben dein Interesse geweckt? Sei auch DU ein Teil davon und nutze diese einzigartige Möglichkeit – plane deine Auslandserfahrung in einem unserer 100 Partnerländer oder betreue internationale Studierende in deiner Lokalvertretung.
Alles Weitere erfährst du unter https://www.bvmd.de/unsere-arbeit/austausch/ und auf Facebook @bvmdaustausch

 

Wildpflanzen und wie der Mensch sie nutzte – Nahrung, Heilkräuter, Handwerk und Mythologie (ausgebucht)

Bernd Schelker
Michael Mostafawi
Naturwerk – Paläo- und Wildnisschule

 

Wildpflanzen bildeten in der gesamten Menschheitsgeschichte die Grundlage für Nahrungs- und Heilmittel. Erst seit ca. 10.000 Jahren ernährt sich der Mensch von selbstgezüchteten Pflanzen. Das Wissen um die Nutzbarkeit von Wildpflanzen erlebt in der heutigen Zeit eine Renaissance.

Zu den Gebieten Nahrung, Heilkräuter, Handwerk und Mythologie stellen wir jeweils 2 bis 3 wichtige Vertreter (enthalten sind auch Pilze) vor, die der Mensch vom Paläolithikum bis ins Neolithikum hinein nutzte.

Treffpunkt: Mainz- Mombach, Am Waldfriedhof 2 (Bushaltestelle Waldfriedhof) gegenüber dem Blumenhaus Emrich

Bernd Schelker studierte in Mainz Anthropologie, Biologie und Philosophie. 2009 gründete er die Wandergruppe der Uni-Mainz. Nach seinem abgeschlossenen Studium 2014 rief er die Paläo- und Wildnisschule „NaturWERK“ ins Leben. Sein besonderes Interesse gilt der Evolution des Menschen mit Hinsicht auf die Eckpfeiler  Ernährung, Handwerk, Feuer und Kultur.

Michael Mostafawi: Ich bin Ethnologe M.A. und befasse mich mit den Themen Ethnobotanik, Esoterik und Mythologie. Seit einigen Jahren leite ich zusammen mit Bernd Schelker Outdoorkurse zu den Themen Knotenkunst und Pflanzenkunde.

 

 

 

 

 

ÄApprO-pos: Was wollen wir eigentlich? (entfällt)

 

Im Frühjahr dieses Jahres wurde der Masterplan Medizinstudium 2020 verabschiedet. In Maßnahme 4 der insgesamt 42 Maßnahmen heißt es: „Der weiterentwickelte NKLM wird verbindlicher Bestandteil der Approbationsordnung fu¨r A¨rzte.“ Das bedeutet: Es wird eine Novelle der Approbationsordnung geben! Sie soll ungefähr bis 2019 stehen und wird neben der Integration der ärztlichen Rollen aus dem NKLM vermutlich noch einige weitere Neuerungen beinhalten. Um die Diskussion hierüber aus den Hinterzimmern der politischen Akteure hervorzuholen, bieten wir für euch einen Einstiegsworkshop in das Thema Approbationsordnung an. Wir wollen die aktuelle Version der ApprO mit euch lesen und verstehen, die zu erwartenden Veränderungen diskutieren und vor allem eine studentische Position zu der Frage entwickeln: Was müssen und wollen wir eigentlich wissen und können, wenn wir approbieren?

 

 

Die Workshops zur Ärztlichen Approbationsordnung und dem NKLM werden direkt von der Bundeskoordination für Medizinische Ausbildung angeboten:

Jil Weigelt: Jil studiert in Hamburg im 5. Semester und war bereits vor Ihrer Amtszeit in der bvmd die studentische NKLM-Verantwortliche an ihrer Uni. Sie vertritt die Studierenden in der NKLM-Redaktionsgruppe und ist daher die beste Ansprechpartnerin für alle Fragen zu dessen Überarbeitung und Verbesserung. Außerhalb von Uni und Ehrenamt spielt sie leidenschaftlich gerne Tennis und macht hin und wieder sogar einen Tennis-Urlaub.

 

Luca Salhöfer: Luca studiert derzeit um zweiten klinischen Semester Medizin an der Uni Duisburg/Essen. Neben dem eigentlichen Studium und der bvmd-Arbeit verbringt er einiges an Zeit im Labor und forscht für seine Doktorarbeit. Was an Freizeit übrig bleibt gehört ganz seiner Freundin und dem gemeinsamen Rauhaardackel Fritz!

 

Pauline Lieder: Für Pauline hat vor zwei Wochen das erste PJ-Tertial begonnen, welches sie in der Chirurgie in Bruneck (Südtirol) absolviert. In der bvmd engagiert sie sich vor allem für mehr Wissenschaftskompetenz im Curriculum und – inspiriert durch das immer interprofessionellere Profil ihrer Heimatuni Lübeck – in den Bereichen Interprofessionelle Ausbildung und Kommunikation. Privat ist sie eine begeisterte Bastlerin und experimentierfreudige Hobby-Köchin.

 

Ausbruch einer Infektionskrankheit – Deine Strategie ist gefragt! (ausgebucht)

Juliane Springer
Viktoria
AG Public Health

 

Und plötzlich ist sie wieder da: Im Herbst 2017 kämpft die Insel Madagaskar mit einem unüblich starken Ausbruch der Pest. In der Grippesaison 2016/17 sterben 723 Menschen in Deutschland an Influenza; 3,4 Millionen Menschen waren zeitweise arbeitsunfähig. Im August 2017 berichtet die WHO im Rahmen der Choleraepidemie im Yemen von einer Infektionsrate von 5000 Menschen pro Tag. Infektionskrankheiten gehören zu den häufigsten Todesursachen weltweit und Ausbrüche konfrontieren Regierungen und Gesundheitssysteme regelmäßig mit Herausforderungen. In diesem Workshop nehmt ihr die Rolle der Verantwortlichen ein und versucht, den Ausbruch einer unbekannten Infektionskrankheit  zu kontrollieren. Welche Maßnahmen ihr für euer Land ergreift und inwiefern ihr mit Anderen kooperiert, steht euch völlig frei – denn in diesem Planspiel ist vor allem eure Strategie gefragt.

Wir sind Vicky und Juliane, studieren in Würzburg und Mainz und sind die amtierenden Bundeskoordinatorinnen der AG Public Health. Die Arbeitsbereiche unserer AG umfassen die Bereiche ‘Health Equity’, ‘Non Communicable Diseases’, ‘Infectious and Neglected Diseases’, ‘Mental Health’, ‘Conflict, Poverty and Health’ und ‘Climate Change and Health’.  Aus diesem weiten Spektrum an Themen haben wir für den diesjährigen Bundeskongress die folgenden drei Workshops für euch vorbereitet:
-14,84° und es wird immer heißer – Was hat der Klimawandel mit Gesundheit zu tun?
-Ausbruch einer Infektionskrankheit – Deine Strategie ist gefragt!
-Kopf frei für 2018
Wir freuen uns darauf euch in Mainz zu sehen!

 

Lernen durch Erschwernisse leicht gemacht.

Michael Seifert
Meditricks

 

Wir denken, dass jede „Erschwernis“ beim Lernen nur unerwünscht sein kann. Jedoch hat u. a. der Wissenschaftler Robert Allen Bjork mit zahlreichen Studien wiederholt zeigen können, dass gewisse Erschwernisse – er nennt sie „desirable difficulties“ – die Lernleistung sogar steigern können. Wie können wir den Lernvorgang erschweren, um das Lernen leichter zu machen? In diesem Workshop lernen wir darüber, wie wir Information über Umwege besser in unseren Gehirnen verankern können.

Michael Seifert studierte von 2007-2014 Humanmedizin an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Während seines Studiums, hat er die beiden amerikanischen Staatsexamina USLME Step 1 und USMLE Step 2 CK absolivert. Für dessen Vorbereitung lernte er viele der amerikanischen Lernmedien kennen, die sich von den deutschen oftmals unterscheiden. Im Anschluss an das Studium forschte er in der molekularen Biologie als Else-Kröner-Stipendiat in der Nephrologie am Uniklinikum Freiburg im Breisgau (Postdoc). Seit August 2017 ist er als Migründer von Meditricks im Rahmen des EXIST-Förderprogramms des BMWi beschäftigt und möchte in seinem Workshop mit euch erarbeiten, ob Lernen wirklich am effektivsten ist, wenn es sich „leicht“ anfühlt.

 

Vom Merken zum Meistern. Merkbilder leicht gemacht.

Johanna Ellensohn
Meditricks

 

Auswendig lernen, Fakten reinbüffeln, sich das Kurzzeitgedächtnis mal noch eben vor der Prüfung mit den wichtigsten Details vollstopfen – in der Prüfung versuchen, so viel wie möglich davon wieder abzurufen – und nach dem ganzen Stress in wenigen Tagen doch wieder viel zu viel davon vergessen zu haben…

Leider oft Alltag im Medizinstudium – nur den allwissenden Speicherchip zum schnellen Implantieren haben wir leider auch noch nicht erfunden.

Wie ihr euch trotzdem leichter und länger Dinge merken könnt, ist das Thema dieses Workshops. Dabei legen wir den Fokus auf das Praktische und wollen uns anhand eines neuen, eigenen Merkbilds diese Lerntechnik kennenlernen und ausprobieren. 

 

Johanna Ellensohn studiert aktuell in Freiburg i. Br. im 9. Semester Medizin und ist seit einem Jahr bei Meditricks aktiv. Hier ist sie als Ideengeberin und Autorin mitverantwortlich für die Entstehung von detailliert-ausgetüftelten medizinischen Merkbildern.
Nebenbei  war und ist sie auch vor Ort in der Freiburger Fachschaft bei AGMA und UAEM dabei und stets gespannt auf neue Ideen, wenn es um Lehre & Lernen geht.

 

 

Der Faktor Mensch im Konzept der Patientensicherheit

Kai-Uwe Strelow
Universitätsmedizin Mainz

 

Als kulturstiftendes Element eint die Patientensicherheit die Medizin mit anderen Branchen und Industrien, bei der eine wesentliche gesamtgesellschaftliche Erwartung darin besteht, dass die Leistungen dauerhaft und mit außergewöhnlicher Zuverlässigkeit zum Wohle der Leistungsempfänger, der Mitarbeiter selbst, der Gesellschaft und der Umwelt erbracht werden. Für die Medizin und eine sichere Patientenversorgung bedeutet dies, dass der Umgang und das Management von vorhersehbaren und nicht vorhersehbaren Situationen, Bedrohungen, Gefährdungen sowie möglichen Risiken und Fehlern im Behandlungsprozess, ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist. Das schließt neben dem medizinischen Wissen und den medizinisch-praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten auch die Ausbildung nicht medizinischer Kompetenzen ein. Diese werden in der medizinischen Literatur und der Literatur von Hochverlässlichkeitsorganisationen (HRO) häufig als Non-Technical oder Interpersonal Skills bezeichnet. Im Mittelpunkt steht dabei der Einfluss des menschlichen Handelns auf die Leistungserbringung (Human Performance & Limitations) mit all seinen psychischen, physischen und sozialen Facetten, insofern sie das Verhalten und Handeln der Akteure im soziotechnischen System Medizin beeinflussen oder durch diese beeinflusst werden (Human Factors). Lernen Sie auf prägnante und kurzweilige Weise den Gegenstand und die Lernziele dieser Thematik kennen und reflektieren Sie Ihre Kompetenzen auf einer Weltraummission mit einer dafür entwickelten Lernsoftware.

Lerntechniken: Der Methodenmarthon (ausgebucht)

Paul von Poellnitz
Meditricks

 

Im Medizinstudium und darüber hinaus spielt Lernen eine zentrale Rolle. Der Workshop soll einen Überblick vermitteln wie lerntheoretische Grundlagen für das eigene Pauken sinnvoll genutzt werden können. Welche allgemeinen und speziellen Lernmethoden und Kniffe gibt es? Wann sind welche Lernstrategien sinnvoll? Wie können Inhalte für den eigenen Lernerfolg gezielt aufbereiten werden? Im Sprint zischen wir durch kleine theoretische Impulse, und sammeln dann praktische Erfahrungen mit einzelnen Methoden in Einzel- und Gruppenarbeit. Ziel ist, direkt zu erfahren wie Lerntechniken helfen, Inhalte fester und nachhaltiger im Gedächtnis zu verankern.

Dr. med. Paul von Poellnitz hält seit drei Jahren das gleichnamige, zweitägige Seminar für Erstsemestler an der Uni Freiburg. Das Konzept erhielt 2016 den GMA-Preis für innovative Lehrprojektideen. Teil des Seminars sind eigene Erkenntnis zur Lerntechnik mit Merkbildern. Mit der auf Merkbilder spezialisierten Meditricks GmbH arbeitet von Poellnitz aktuell an einer über das Exist-Gründerstipendium geförderten Ausgründung an der Abteilung für medizinische Psychologie in Freiburg.

 

It‘s ok to be not ok – praktische und politische Handlungsanleitung für Mediziner*innen zur Überwindung psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen (ausgebucht)

Prof. Dr. Marcel Romanos
Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. / Universitätsklinikum Würzburg

 

Dazugehören heißt nicht ausgeschlossen werden, auch wenn man anders ist. Nichts führt schneller und nachhaltiger zu Isolierung und sozialem Ausschluss als psychische Störungen. Um dazuzugehören, brauchen Kinder, Jugendliche und ihre Familien Hilfe und Unterstützung. Die meisten psychischen Erkrankungen beginnen in der Kindheit und setzen sich ins Erwachsenenalter fort. Psychische Erkrankungen schränken die Lebensqualität und Gesundheit weltweit stärker ein als alle anderen Erkrankungen. Zudem verursachen sie die höchsten direkten und indirekten Behandlungskosten im Gesundheitssystem.  

In dem Workshop erfahren und erleben Sie praktisch, wie Therapie funktioniert. Sie erfahren, wieso Mediziner von zentraler Bedeutung sind, um die Last psychischer Erkrankungen effektiv zu reduzieren. Sie bekommen Einblick, welche politischen und berufspolitischen Hürden wir nehmen müssen, um die Behandlung, aber auch die Prävention von psychischen Erkrankungen bei Kindern zu verbessern.

 

„Ich habe im Medizinstudium früh festgestellt, dass mich komplexe Systeme wie das menschliche Gehirn faszinieren und begeistern. Noch eindrucksvoller ist es, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf Ihre Kognition, Ihr Verhalten und sozialen Kompetenzen zu erleben. Ich bin recht zufällig in die Kinder- und Jugendpsychiatrie gekommen und bin sehr froh darüber, da ich zum Glück nie daran zweifeln muss, ob meine Tätigkeit sinnvoll ist. Wir können den Kindern, Jugendlichen und Familien gut helfen und viele Entwicklungsverläufe positiv beeinflussen. Ich arbeite wissenschaftlich u.a. zur ADHS, zu Angststörungen sowie zur Pharmakovigilanz. Im Vorstand meiner Fachgesellschaft DGKJP e.V. setze ich mich politisch für die Belange von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen ein und kümmere mich insbesondere um den Bereich der Nachwuchsförderung.“

 

Perspektive Praxis
– Alles rund um die Weiterbildung – Ihre Chancen im niedergelassenen Bereich

Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz

 

Themen: Bedarfsplanung, Standortwahl, Arztregister, Warteliste, Vermittlung von Abgebern und Interessenten, Anstellungsmöglichkeiten, Beratungsangebot und Unterstützung Famulaturförderung, die Förderung der Weiterbildung mit Kompetenzzentrum, Verbundweiterbildung und Koordinierungsstelle und Förderung durch den Strukturfonds

Sandra Goldzinski ist Volljuristin mit einem zusätzlichen Abschluss in Medizinrecht. Seit Oktober 2016 ist sie bei der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz als Leiterin der Koordinierungsstelle Ärztliche Weiterbildung tätig. Dabei berät sie Medizinstudierende, Ärzte in Weiterbildung, niedergelassene Ärzte und Kliniken zu Themen der Famulaturförderung sowie der ärztlichen Weiterbildung. Darüber hinaus initiiert sie insbesondere die Gründung von Weiterbildungsverbünden.

 

Katja Hofmann ist Sozialbetriebswirtin und arbeitet seit sechzehn Jahren bei der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz. Seit fast zehn Jahren ist sie Referentin für Zulassungs- und Kooperationsberatung am Standort in Mainz. Sie ist dort zentrale Ansprechpartnerin für Niederlassungsinteressenten und Praxisabgeber. Auch Medizinstudierende und Ärzte in Weiterbildung gehören zum Klientel. Die Expertin hält Vorträge auf Informations- und Schulungsveranstaltungen und bietet persönliche Beratungen.

 

Juliane Lüke ist Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin mit einem Bachelorabschluss im Pflegemanagement. Seit September 2014 war sie in der Abteilung Sicherstellung der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz zunächst im Bereich der Zulassung tätig, dann wechselte sie zur ärztlichen Weiterbildung. Im Juli 2017 übernahm sie zudem die Betreuung des Strukturfonds, über den Fördergelder für die Niederlassung, Anstellung oder Errichtung einer Zweigpraxis in definierten Fördergebieten beantragt werden können.

 

Arbeitskreis „junge Kammer“ – mitgestalten lohnt sich!

Carsten Mohrhardt 
Ärztekammer Nordbaden

 

Der AK „junge Kammer“ wurde mit dem Ziel eingerichtet, die bisherigen Projekte zur Gewinnung von mehr ärztlichem Nachwuchs in den Gremien zu bündeln und weiter zu fördern. Ziel ist es unter anderem, jungen Kolleginnen und Kollegen  – die z.B. bisher in Fachschaften aktiv waren –  nach dem Berufseinstieg eine Plattform zu bieten, um ihr Engagement direkt fortzuführen.

 

 

Malaria und Schlafkrankheit – Mein Einsatz mit Ärzte ohne Grenzen (ausgebucht)

Katharina Kowohl
Ärzte ohne Grenzen

 

  • Vorstellung von Ärzte ohne Grenzen
  • Ziele von Ärzte ohne Grenzen, Prinzipien, Finanzierung – Mitarbeit im Projekt
  • Voraussetzungen, Hauptaufgaben von Ärzten im Projekt, was erwartet mich
  • generelle Projektstruktur
  • Eigene Erfahrungen aus meinem Projekteinsatz in der Demokratischen Republik Kongo

Interaktiver Vortrag/Workshop zum Thema Malaria tropica und Afrikanische Schlafkrankheit mit Fallbeispielen, vielen Fotos und Anschauungsmaterial.

Katharina Kowohl
2002 – 2010: Studium in Marburg (erst Humanbiologie, dann Wechsel zu Humanmedizin), Famulaturen in Deutschland, Spanien und Panama, PJ: halbes Tertial in Tansania. 07/2010: Assistenzärztin Innere Medizin in Wiesbaden. 11/2012 Tropenmedizinkurs in Tübingen. Von 02/2013 – 11/2013 Einsatz mit Ärzte ohne Grenzen in der Demokratischen Republik Kongo. Anschließend wieder Assistenzärztin für Innere Medizin in Wiesbaden. 2014 geheiratet, 2015 ein Kind. Seit 09/2016 Assistenzärztin Innere Medizin in Mainz (kkm). Seit dem Einsatz 2013 habe ich wiederholt Ärzte ohne Grenzen auf Info-Veranstaltungen vertreten.

 

Kardiopulmonale Reanimation – lohnt sich der Aufwand? (ausgebucht)

Prof. Dr. Hendrik Gervais
Klinik für Anästhesiologie, Universitätsmedizin Mainz

 

„Im Verlauf des Medizinstudiums finden mehrfach Megacode-Trainings statt, in denen ein strukturierter Ablauf von Massnahmen zur kardiopulmonalen Reanimation (CPR) systematisch vermittelt und geübt wird. Auch in Schulen werden Wiederbelebungsmass- nahmen gelehrt, und in zahlreichen Bereichen des öffentlichen Lebens, in denen viel Publikumsverkehr herrscht (z.B. Flughäfen, Bahnhöfe, Hotels etc.), sind heutzutage automatische externe Defibrillatoren installiert, um medizinischen Laien Hilfsmittel zur kardiopulmonalen Reanimation an die Hand zu geben.

In der Presse werden jedoch immer wieder Stimmen laut, die behaupten, dass ausserklinische CPR-Massnahmen bestenfalls dazu führten, dass die behandelten Patienten schwerst cerebral geschädigt seien und als Apalliker mit extrem schlechter Prognose in den Kliniken knappe Intensivressourcen beanspruchten, die dann Patienten mit günstigerer Prognose vorenthalten werden.

Der Workshop soll anhand der aktuellen Literatur zum Thema eine auf Fakten basierende Argumentationsgrundlage zur Diskussion des Themas erarbeiten.“

Prof. Dr. med. Hendrik W. Gervais
Leitender Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
seit 1983 in der Anästhesie in Mainz, unterbrochen von 2 Jahren Tätigkeit in den USA (1986 – 1988 Forschungsaufenthalt und klinische Tätigkeit am Department of Anesthesiology and Critical Medicine der Johns Hopkins University in Baltimore, USA), seit 1988 wieder in Mainz
Wissenschaftliche Interessen: tierexperimentelle und klinische kardiopulmonale Reanima-tion, Organdurchblutungsmesseng, Notfall- und Katastrophenmedizin, geburtshilfliche Anästhesie, OP-Management.
Anfang der 90er Jahre gemeinsam mit Kollegen Etablierung eines der ersten rund um die Uhr einsatzbereiten Leitenden Notarzt Systems (LNA) in Deutschland; Mitarbeit an internationalen Studien zur kardiopulmonalen Reanimation; Mitarbeit bei mehreren Leitlinienkonferenzen zur Erstellung internationaler Reanimationsleitlinien (ILCOR, AHA, ERC); Forschungsprojekte zum Medikamentenmanagement beim Medical Task Force-Konzept des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

 

Klinische-Anatomie: Neurochirurgisch operieren (ausgebucht)

Prof. Dr. Erik Schulte
PD Dr. Angelika Gutenberg
Dr. Wolloscheck
Fr. Donner
Institut für funktionelle und klinische Anatomie

 

Es wird eine theoretische Einführung durch Herrn Prof. Schulte mit Wiederholung neuroanatomischer Grundlagen geben. Danach werden die Teilnehmer unter Anleitung von Frau Dr. Gutenberg neurochirurgische Operationstechniken an Körperspendern durchführen. Dabei wird sowohl am Kopf als auch an der Wirbelsäule gearbeitet.

 Frau Priv.-Doz. Dr. Angelika Gutenberg schloss 2003 ihr Medizinstudium an der Georg-August-Universität zeitgleich mit ihrer Promotionsarbeit (Magna cum Laude) ab. Ihre Facharztausbildung erhielt sie in der Klinik für Neurochirurgie an der Universitätsmedizin Göttingen, unterbrochen von einem Fellowship an der Johns Hopkins Universität in Baltimore Maryland, USA von 2007-2008. 2010 habilitierte sich Frau Dr. Gutenberg und erhielt die Venia legendi für das Fach Neurochirurgie.
Seit 2011 ist sie Fachärztin für Neurochirurgie und seit 2012 Oberärztin und Lehrbeauftragte in der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie an der Universitätsmedizin Mainz.

 

 

Prof. Dr. Erik Schulte
Medizinstudium 1976 bis 1982 in Freiburg
1988 Habilitation für das Fach Anatomie an der Universität Freiburg
Nach einer Tätigkeit als Privatdozent an der Ludwig- Maximilians-Universität München seit Oktober 1992 Direktor des Instituts für Funktionelle und Klinische Anatomie an der Universitätsmedizin Mainz.

 

 

 

 

Literraturrecherche in PubMed

Stefanus Schweizer
Kerstin Gimpl
Universitätsbibliothek / Bereichsbibliothek Unimedizin Mainz

 

In dem Workshop werden die Grundlagen einer gezielten thematischen Recherche in der Datenbank PubMed (PublicMedline) vermittelt.

Themen:

  • Thematische Suche mit Stich- und Schlagwörtern (MeSH)
  • Eingrenzung der Suchergebnisse mit Filtern
  • Volltextsuche einzelner Artikel
  • Personalisierung MyNCBI
  • Welche anderen Datenbanken sind noch relevant

 

Systemisch-lösungsunsorientierte Gesprächsführung

Stefan Pätz
LöWe-Lösungsorientierte Weiterbildung

 

Nicht bei allen Menschen, die sich medizinisch behandeln lassen, steht die körperliche Erkrankung im Vordergrund. Vor allem psychische und psychiatrische Beschwerden sind selten über die Behandlung organischer Korrelate zu heilen und benötigen andere Lösungswege – die Psyche ist nun mal nicht trivial. Stefan Pätz erklärt in seinem Vortrag, wie subjektive Problemkonstruktionen entstehen, sich verfestigen und stabilisieren, aber auch, wo ihre Sollbruchstellen liegen. Dabei schlägt er Brücken zur medizinischen Praxis. Eingeladen sind alle, die ihre Gesprächsführungsstrategien auffrischen und erweitern möchten.

Gemeinsam für bessere Rahmenbedingungen in Kliniken

Jonas Kohl 
Ethimedis

Zunächst erfolgt eine Analyse der Aktuellen Situation in der Famulatur, während
dem PJ und in der Facharztweiterbildung sowie die Vorstellung neuer Konzepte zur
Verbesserung der Rahmenbedingungen für Medizinstudenten, Ärztinnen und Ärzte
in Kliniken. Im Anschluss folgt ein Brainstorming zu möglichen gemeinsamen
Ansatzpunkten der Fachschaften sowie der Medizinstudenten, um dieses Ziel zu
unterstützen.

 

Nukleare Abrüstung unter Aspekten von Medical Peace Work

Antonia Neuberger
Vincent Gärtner
Thuy Linh
IPPNW e.V.

 

Medical Peace Work – Kurse bieten die einzigartige Möglichkeit, die Verbindung von Gesundheit und Frieden zu verstehen, da Gewalt auf unser Wohlbefinden auf unterschiedlichste Weise großen Einfluss hat. Es wird ein Einblick gegeben in die Kernkonzepte, Möglichkeiten und Probleme von Friedensarbeit – anhand von Fallstudien, Artikeln, Diskussionen und Video-Clips lernen die Teilnehmenden Ursachen, Lösungen, Rolle und Pflichten von Gesundheitsarbeiter_innen kennen. Entwickelt wurde dieses Lernkonzept vom Medical Peace Work Partnership und der University of Bergen (Norwegen), in Kooperation mit der IPPNW, die sich schon seit Jahren intensiv dafür einsetzt, internationale Fortschritte in folgenden gesundheitsrelevante Themen aus der Friedensarbeit zu erzielen: häusliche Gewalt, Gesundheit von Geflüchteten, Umgang mit Folteropfern, die Gefahren von Atomwaffen und die Auswirkungen des Klimawandels auf die globale Gesundheit. Konkret soll es in unserem Workshop um das Thema Atomwaffen und nukleare Abrüstung gehen. 

 

Die IPPNW setzt sich dafür ein, erdumspannend Bedrohungen für Leben und Gesundheit abzuwenden. Wir arbeiten über alle politischen und gesellschaftlichen Grenzen hinweg. Unsere Medizin ist vorbeugend und politisch: Wir setzen uns für friedliche Konfliktbewältigung ein, für internationale Verträge, für die Abschaffung von Atomwaffen und Atomenergie und für eine Medizin in sozialer Verantwortung. IPPNW – das steht für „International Physicians for the Prevention of Nuclear War“. In Deutschland nennen wir uns „IPPNW – Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.“

 

Antonia Neuberger,
Studium der Humanmedizin in Mainz. Engagement in der IPPNW seit 2013 mit den Interessensschwerpunkten Global Health, Internationale Vernetzung und Friedensarbeit sowie kreativer Aktivismus. Teilnahme an verschiedenen IPPNW Kongressen und Bildungsangeboten, u.a. am Medical Peace Work – Seminar in Bergen 2015 und der IPPNW-Bike Tour for Peace in Kasachstan 2014. Mehrere Auslandsaufenthalte, u.a. in Polen, Israel/Palästina und Kambodscha.

 

Life Sciences-Life Writing: An introduction to Narrative Approaches to Medicine

Janina Nass 
Anirban Halder 
Institut für Pharmazie und Biochemie, JGU

 

Workshop:

This collaborative workshop will examine how narrative approaches to medicine and pharmacological research can enable students to better understand patients‘ perspective. We will explore concepts of „narrative medicine““ in pharmaceutical/medical sciences and literary studies. Students will be required to work in small groups to discuss the course material, which will include literary texts, films, and articles that highlight the overlapping issues in medical sciences and narratives.

 

Instructors: Frau Janine Nass, State-certified pharmacist (Mainz) Doktorandin, Institut fuer Pharmazie und Biochemie, JGU, Herr Anirban Halder, M.A. (Western Ontario) Doktorand, Obama Institute for Transnational American Studies, JGU

 

 

Klimawandel und Gesundheit – (gesundheits)politisch kritische Perspektiven

Lisa Welslau
Thea Hoffmann
Lucas Ziemer
Kritische Mediziner*innen

 

 

Der Klimawandel ist die größte Gefahr, der Kampf dagegen aber auch eine der größten Chancen für die globale Gesundheit im 21. Jahrhundert (vgl. The Lancet 2009, 2015).

Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf die Gesundheit? Wer leidet darunter eigentlich am meisten? Was hat Klimagerechtigkeit mit global health zu tun? Welche Verantwortung und Handlungsspielräume haben wir Gesundheitsarbeiter*innen? Und gibt es bereits gesundheitspolitische Bewegungen, die Vorbild und Anknüpfungspunkt sein können?

In unserem Workshop wollen wir euch zunächst die gesundheitlichen Aspekte des Klimawandels und mitverantwortlicher Technologien näher bringen. Im zweiten Teil geht es darum, sich seiner eigenen Position zu verschiedenen kritischen Aspekten bewusst zu werden. Abschließend werden wir über Klimawandel-Kommunikation durch health professionals sprechen und diskutieren welche persönlichen Handlungsmöglichkeiten sich daraus für uns ergeben. Besonders wollen wir bei all dem auch auf die (gesundheits)politischen Aspekte eingehen.

 

Lisa Welslau, Lucas Ziemer und Thea Hoffmann studieren Humanmedizin an der Universität Bonn und sind Teil der Hochschulgruppe „Kritische Mediziner*innen Bonn“. In dieser erarbeiten und hinterfragen sie gesundheits(politische) Themen, die im Studium zu kurz kommen, einseitig beleuchtet werden oder gar nicht Teil des Studiums sind. Dabei entstehen spannende Diskussionen, Vorträge, Filmabende oder Workshops, die neben der Eigenbildung auch den gesellschaftlichen Diskurs anregen sollen.

 

SCHLAU – Schwul Lesbisch Bi Trans* Aufklärung

Wiliam Frye
SCHLAU Mainz

 

Bei den Veranstaltungen erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich im Dialog ein authentisches Bild von schwulen, lesbischen, bisexuellen, trans*, inter* und queeren Lebensweisen zu machen. In persönlichen Begegnungen werden Diskriminierungen thematisiert und Vorurteile abgebaut. SCHLAU leistet so einen grundlegenden Beitrag zu nachhaltiger Antidiskriminierung und ganzheitlicher Demokratieerziehung.

SCHLAU ist ein Aufklärungsprojekt, welches ursprünglich 2003 in NRW gegründet wurde und mittlerweile in vielen Teilen Deutschlands aktiv ist. Unsere ehrenatlichen Projekte bieten Bildungs- und Aufklärungsveranstaltungen zu sexueller Orientierung und geschlechtlicher Vielfalt für Schüler*innen und junge Erwachsene an.

 

Inferno auf der Autobahn (ausgebucht)

Dr. Felix Brokamp
Westpfalz Klinikum Kaiserslautern

 

Du bist Notarzt*ärztin und sitzt auf der Wache. Ein frischer Kaffee in der Hand … Der Melder alarmiert:
„“Notfalleinsatz 1/82-1, 1/83-2! BAB63 Richtung Mainz. Autounfall 2 LKWs.““
Wir werden mit Spielzeugautos einen Unfall auf einer Autobahn nachstellen. Anhand dieses Fallbeispieles werden wir gemeinsam Einsatztaktik, Triage und Notfallbehandlung eines sog. Massenanfall von Verletzten / Verkehrsunfall mit mehreren Betroffenen besprechen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Dr. Felix Brokamp studierte Humanmedizin in Mainz 2005 bis 2011 und promovierte dort auch anschließend. Neben dem Studium war er seit 2004 im Rettungsdienst tätig und trägt seit 2016 die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin. Seit 2011 lebt und arbeitet er als Assistenzarzt der Inneremedizin im Westpfalz Klikikum Kaiserslautern (zuletzt 4 Jahre internistische Intensivmedizin).

 

 

 

 

 

 

Ärztliche Behandlung autistischer Menschen in Krankenhäusern (ausgebucht)

Julian

 

Ein autistischer Mensch benötigt medizinische Hilfe.

Welche Maßnahmen stehen äztlichem Personal zur Verfügung, um eine gute Behandlung sicherzustellen?

Nach einer Einführung in die Thematik „“Autismus-Spektrum-Störung““ soll diese Fragestellung im Mittelpunkt des Workshops stehen.

Als theoretisches Beispiel dient ein Krankenhausaufenthalt, welcher von der Aufnahme bis zur Entlassung die relevantesten Situationen aufweist.

Diese werden gemeinsam definiert.

Das Ergebnis sollen Lösungssätze für typische Probleme im Umgang mit autitischen Patientinnen und Patienten bilden.

Kreativ-Workshop: Bastel Dir Dein Wunsch-PJ!

Stefanie Gehrlein
Stefanie Weber
Victor Banas

 

„Der Masterplan 2020 steht vor der Tür. In der neuen Legislaturperiode wird sich entscheiden, wie das Medizinstudium der Zukunft und damit auch das PJ aussehen wird. Gestaltet mit! Leider können wir uns unser Traum-PJ nicht backen, aber wir können unsere Wünsche deutlich äußern. Jetzt ist Zeit etwas zu bewegen! Wir wollen daher mit Euch die zentralen Fragen des PJ diskutieren. Dafür bringen wir 3 Experten mit, die einen Einblick ins PJ und wichtige Informationen geben zu

  • Aufwandsentschädigung im PJ
  • Haftungsfragen
  • Mobilität im PJ
  • Hilfe bei Problemen

 

Victor Banas studiert im 9. Semester Medizin in Hamburg. Seit 2014 setzt er sich für die Belange der künftigen Ärzteschaft im Marburger Bund (MB) ein. Im Herbst 2016 übernahm er das Amt des Sprecherratsvorsitzenden der Medizinstudierenden im MB. 

 

Stefanie Gehrlein ist seit einem 1994 in Heidelberg abgeschlossenen Studium der Rechtswissenschaft vorrangig im Gesundheitswesen tätig. Nach Beschäftigungen bei der AOK Sachsen-Anhalt, dem Universitätsklinikum des Saarlandes, SpectrumIK und dem Hartmannbund ist sie seit Anfang 2009 Justiziarin des Marburger Bund Bundesverbandes.

 

Stefanie Weber ist Medizinstudentin der Universität Göttingen und befindet sich aktuell im Praktischen Jahr.
Von 2014-2016 engagierte sich die Medizinstudentin als Vorsitzende des Sprecherrates der Medizinstudierenden im Marburger Bund.

 

 

 

 

Lernort Praxis: Was ist drin?

Folkert Fehr
Thomas Fischbach
Ausschuss Aus- und Weiterbildung im Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.

 

Dort lernen, wo ecs Doktor vom/mit/über Patientinnen und Patienten lernt: Begleitung und Beratung durch Olle ten Cates Konzept der „“Entrustable Professional Activities““ am Beispiel Kinder- und Jugendarztpraxis.

Im traditionellen Medizinstudium ging es vorrangig um die Akkumulation und Prüfung von Wissen und in der traditionellen Weiterbildung in den Kliniken um die Verrichtung anfallender praktischer Tätigkeiten.  Diese Schwerpunkte werden von der kompetenzbasierten Bildung nun nicht völlig entwertet. Allerdings kommen andere Triebkräfte in den Blick, die die Bildung antreiben und lenken sollen: Das Ergebnis guter ärztlicher Arbeit und die Lernenden selbst.

Die Grundlage der Kernkompetenzen ist das Vertrauen zwischen Lehrenden und Lernenden. Diese Beziehung ist non-hierarchisch. Lernende und Lehrende tragen gemeinsam die Verantwortung für die Entwicklung. Das Praxis-Curriculum ist weniger ein Wettlauf, wie in seiner lateinischen Urbedeutung suggeriert, als vielmehr die Summe geplanter Bildungserfahrungen mit dem Ziel der geplanten Lernbegegnungen: Wissensanwendung.

An Videos und Fallbeispielen wird diese Art des Lernens gezeigt und reflektiert. 

Thomas Fischbach

 

Folkert Fehr
Fachrichtung: Kinder- und Jugendmedizin
Schwerpunkte: Medizindidaktik, Sozialpädiatrie, Neurologie des Kindes- und Jugendalters
Interessen: Wie wir Menschen unterstützen können, leicht und freudvoll zu lernen
Werdegang: Studium der Medizin und Philosophie in Kiel, Oslo (Norwegen), Albuquerque (USA), Leon (Nicaragua). Fachschaft Medizin Vorklinik und Kinik. Weiterbildung zum Kinder- und Jugendarzt und Neuropädiater. Hochschullehrer Baden-Württemberg. Tätig in Gemeinschaftspraxis Sinsheim Karlsplatz. Zwei ziemlich erwachsene Kinder, eine Ehefrau, zwei Hunde, drei Katzen, ein Schwiegervater im Haus.

 

 

 

Vorurteile in der interprofessionellen Zusammenarbeit

Niemand kann oder muss alles wissen!
Sophia Gassenschmidt
BPhD

 

Gerade im Gesundheitswesen ist dieser Anspruch an einen selbst utopisch und trägt wohl kaum der Verbesserung des Patientenwohls bei. Durch die Zusammenarbeite von Experten aus verschiedenen Professionen kann ein Problem aber von allen Seiten beleuchtet und gemeinsam gelöst werden. Häufig wird diese Zusammenarbeit aber durch alt hergebrachte Vorurteile oder einzelne schlechte Erfahrungen getrübt. „“Götter in weiß““, „“akademische Schubladenzieher““, „“Gedankenleser““,  in diesem Workshop wollen wir Vorurteile sammeln, herausfinden woher sie kommen und feststellen wie damit umgegangen werden kann.

 

Nebenwirkungen und Interaktion, und wie sie verhindert werden können – Beispiele aus der Praxis

 

Maximilian Buch
Bundesverband der Pharmaziestudierenden deutschlands e.V. (BPhD e.V.)

 

Eine gut eingestellte Arzneimitteltherapie ist wichtig, dafür müssen Haus-, Fachärzte und Apotheker gut zusammenarbeiten. Wie das im klinischen Alltag aussehen kann und was für Interaktionen und Nebenwirkungen aus Sicht eines Apothekers gehäuft auftreten, wird euch in diesem Workshop durch Fallbeispiele interaktiv vermittelt.

 

Mein Name ist Maximilian Buch, ich habe in Berlin Pharmazie studiert und war Generalsekretär im Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland e.V. . Einen Teil meines Praktischen Jahres habe ich in einer Krankenhausapotheke verbracht, daher liegt mir die klinische Pharmazie und die gute interdisziplinäre Arbeit im Krankenhaus sehr am Herzen.

 

 

 

 

NKLM und MM2020 – Ist die Pharmakologie vorbereitet?

Prof. Dr. Leszek Wojnowski
Institut für Pharmakogie, Unimedizin Mainz

 

Zunächst vergleichen die Teilnehmer die an den verschiedenen Universitäten verwendeten Lehrkonzepte anhand des Fachs „“Pharmakologie““ als zentrales und Querschnitts-Fach mit Schnittmengen zu den meisten klinischen Disziplinen.

Im Zentrum stehen die Fragen nach dem Zugang zum Fach, der Anzahl der behandelten Medikamente und der Lehrmethoden.

Im zweiten Teil erarbeiten die Teilnehmer gemeinsam Möglichkeiten, mit Bezug auf den NKLM und den Masterplan Medizin die Lehre praxisnah zu gestalten und die Prinzipien der Evidence Based Medicine (EBM) zu vermitteln.

Es werden Möglichkeiten überlegt, eine curriculäre Integration der klinischen Fächer zu erreichen. Außerdem soll die Auswahl der Quellen diskutiert werden, nach denen Lehre gestaltet wird.

Zuletzt soll die Frage beantwortet werden, wie gut die einzelnen Fakultäten auf die Neuerungen der medizinischen Lehre vorbereitet sind und was Lehrende unternehmen sollten, um Studenten ideal auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten.

Sport-Action

Manuela Kilberg  
Pascal Blank
Fachschaft Sport der Uni Mainz

 

 

Für diejenigen, die sich gerne sportlich betätigen möchten, bieten wir samstags und sonntags ein „power“-reiches Bewegungsprogramm mit viel Spaß.

Samstag werden Hallenschuhe und normale Sportbekleidung benötigt.
Sonntag würden wir an die frische Luft gehen. Dafür solltet ihr Laufschuhe und etwas dickere Kleidung (-> Wetterbericht) mitbringen.

 

Dr. Haus – Neue Wege in der Allgemeinmedizin

Laura Lunden
Deutsche Stiftung für Allgemeinmedizin (DESAM), Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (DEGAM)

 

Der Hausarztmangel ist ein zentrales Thema in den Medien, in der Politik, an den Fakultäten. Im Medizinstudium Masterplan 2020 ist eine zentrale Forderung, die Allgemeinmedizin zu stärken.. Worin liegt Bedeutung der Allgemeinmedizin an einer Medizinischen Fakultät? Braucht es überhaupt Hausärzte für die Versorgung? Gibt es überhaupt ein „Landarztproblem“? Was wünschen wir als Studenten uns vom Fach Allgemeinmedizin? Wo liegen die Stärken und Schwächen? Wie kann man dem Hausarztmangel entgegenwirken? Schließlich wird die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (DEGAM) vorgestellt. Nachwuchsförderung und Imageverbesserung steht hier im Vordergrund. Impulsvorträge und eine geleitete Gruppendiskussion erwarten euch.

 

 

Laura Lunden studiert im 9. Semester Medizin an der Universität Kiel. Begonnen hat sie ihr Studium in Ulm. Ihr besonderes Interesse gilt der Allgemeinmedizin, insbesondere der ländlichen hausärztlichen Versorgung. Sie ist seit 2016 Mitglied der DEGAM Nachwuchsakademie.

 

 

 

 

Suchtest du noch oder lebst du schon?

Nora Thierfelder
Svenja Palm
Uta Fröhlich
Studentinnen der Psychologie in Mainz

 

 

Diskussion über die Sicht auf das Thema Sucht von medizinischer und psychologischer Perspektive. Dabei ist uns wichtig, dass wir die Vielschichtigkeit und Ambivalenz des Themas hervorheben und mit euch dabei folgende Fragen beleuchten:

  • Ist die Erklärung von Sucht immer so einfach, wie wir uns das vorstellen?
  • Und sind es immer die anderen, die süchtig sind oder habe ich auch selbst Süchte?
  • War on drugs – was kann man tun?

 

 

Arzneimittelinformationen kritisch bewerten

René Siewczynski
arznei-telegramm

 

 

Informationen zu Arzneimitteln gibt es inzwischen reichlich. Doch wie zuverlässig sind die Angaben, von welchen Interessen geleitet? Welchen Nutzen haben Patienten tatsächlich und welche Risiken gehen sie ein? Wo gibt es unabhängige Informationen? Der Workshop soll den kritischen Umgang mit Arzneimittelinformationen fördern.

 

 

Psychologische Diagnostik und Therapie chronischer Schmerzen (ausgebucht)

Dr. Timo Klan
Psychologisches Institut, Universität Mainz

 

 

„Chronische Schmerzerkrankungen haben ein hohe Prävalenz und sind sozioökonomisch von höchster Relevanz. Zur Erklärung chronischer Schmerzen kann das biopsychosoziale Konzept zugrunde gelegt werden. Sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie bei chronischen Schmerzen ist daher ein interdisziplinäres Vorgehen, d.h. die Berücksichtigung medizinischer und psychologischer Aspekte anzustreben. In dem Workshop sollen folgende Themen angesprochen und in Kleingruppen geübt werden:

  • Psychologische Grundlagen
  • Berufspolitische Aspekte
  • Diagnostik, schmerzspezifisches Anamnesegespräch (Kleingruppenübung)
  • Therapieoptionen, Interaktionsverhalten im Umgang mit Schmerzpatienten (Kleingruppenübung)
  • Zukunft der Schmerztherapie, Projekte“

 

 

Dr. Dipl.-Psych. Timo Klan: Studium der Psychologie an der TU Darmstadt, danach Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten (VT) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Nach 10 Jahren praktischer Tätigkeit als Verhaltenstherapeut in einer psychosomatischen Rehabilitationsklinik in Wiesbaden Rückkehr an die JGU Mainz mit Promotion. Spezialisierung und Zertifikat in „Spezieller Schmerzpsychotherapie“ 2012. Seit 2012 Leitung des Behandlungsschwerpunkts „chronische Schmerzen“ in der Institutsambulanz für Psychotherapie der JGU Mainz. Aktuelles Forschungsprojekt: Kognitive Verhaltenstherapie bei Migräne.

 

 

 

Homöopathie, Phytopharmaka und mehr

Prof. Kleinert, Hartmut – Institut für Pharmakologie, UM Mainz

 

Überblick über dogmatische Arzneitherapien

Kritische Auseinandersetzung aus Sicht eines Pharmakologen mit den Themen
Idee der Homöopathie
Hintergründe der Pflanzenheilkunde
Schüsslersalze
Bachblütentherapie
Antrophosophische Arzneimittel

 

Das Tabu-Thema Suizid (ausgebucht)

Nora Thierfelder
Svenja Palm
Uta Fröhlich
JGU Mainz Psycholgie

 

 

In unserem Gesundheitssystem werden wir als Mediziner, Pharmazeuten und Psychologen sicher irgendwann einmal mit dem Thema Suizid konfrontiert sein, deswegen ist es wichtig, sich jetzt schon mit dem Thema auseinanderzusetzen:

  • Was sind Warnzeichen und wie kann ich darauf reagieren?
  • Was sind eure Meinungen und Erfahrungen zu diesem sensiblen Thema?
  • Wie könnte man auf einen möglichen Gefährdeten reagieren und wie ihm helfen?
  • Risikogruppe Ärzte, wie kann man der Belastung entgegenwirken?

 

Schwierige Situationen im Klinikalltag – Eine Frage der Haltung?

Bensing, Lea
Lüthke, Lisa

 

 

Der Titel ist Programm: Wir wollen uns mit euch

  • in schwierige Situationen hineindenken
  • über ihren Ursprung sprechen
  • einen Umgang mit ihnen finden
  • auf sie vorbereitet sein

 

 

Lisa Lüthke: Studium der Psychologie in Bremen, Landau in der Pfalz, Mainz Ausbildung in lösungsorientierter Gesprächsführung, Ausbildung zur systemischen Beraterin

 

 

Lea Bensing:Ich bin 26 und komme ursprünglich aus Emden, Ostfriesland. Von 2010 bis 2016 habe ich in Osnabrück (Bachelor) und Jena (Master) Psychologie studiert. Seit Oktober 2016 befinde ich mich in der Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin (Schwerpunkt Verhaltenstherapie) an der Universität Mainz und absolviere in diesem Rahmen derzeit meine praktische Tätigkeit  in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz“

 

 

 

Dr. Future – Arzt-Ärztin 2030

Dr. Sebastian Kuhn
Universitätsmedizin Mainz

 

Die digitale Transformation des Gesundheitssystems verändert den ärztlichen Beruf. Soziale Netzwerke sind bereits heute für Ärzte als auch Patienten zu einem wichtigen Kommunikationstool geworden. Apps und Wearables bieten neue Behandlungskonzepte in der Prävention und bei der Behandlung chronischer Erkrankungen. Augmented Reality und Robotik werden aktuell in klinischen Studien im Rahmen chirurgischer Eingriffe erprobt. Big Data Analysen versprechen neue Wege im Rahmen der Diagnosestellung und Therapieplanung. Wie sieht unserer Alltag 2030 aus? Welche Kompetenzen benötigen wir hierfür? Welche Kompetenzen benötigen wir nicht mehr? Was bedeutet dies für das Medizinstudium? Lasst uns gemeinsam in die Zukunft schauen – Dr. Future – Arzt-Ärztin 2030

 

Priv.-Doz. Dr. med. Sebastian Kuhn, MME ist Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie, Ausbildungsforschung und Hochschuldidaktiker mit Tätigkeit als Oberarzt am Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsmedizin Mainz. Von 2014-2016 hat er den „Master of Medical Education an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg absolviert. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind Digitalisierung, Interprofessionalität und Kompetenzorientierung. Er ist Mitglied der Arbeitsgruppen „Curriculumsentwicklung im 21. Jahrhundert“ beim Hochschulforum Digitalisierung, „Reform des Medizinischen Staatsexamens“ am IMPP und „Neue Medien“ bei der GMA. Er ist Lehrpreisträger 2017 der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

 

 

Ökonomisierung des Gesundheitswesens und Arbeitskämpfe für bessere Arbeitsbedingungen

Paul Brettel
Kritische Mediziner*innen 

 

 

In diesem Workshop wollen wir uns mit den Auswirkungen der zunehmenden Ökonomisierung und Kommerzialisierung des deutschen Gesundheitswesens auseinandersetzen. Dabei soll insbesondere auf die dramatischen Auswirkungen des deutschen Fallpauschalen-(DRG-)Systems eingegangen werden, das 2004 eingeführt wurde und seitdem die Grundlage der Abrechnung stationärer Leistungen in deutschen Krankenhäusern darstellt.

Anhand von Materialien des Bündnis „Krankenhaus statt Fabrik“ (https://krankenhaus-statt-fabrik.de/) wollen wir die Auswirkungen der zunehmenden Unterwerfung des Gesundheitswesens unter marktwirtschaftliche Prinzipien kritisch betrachten. Dabei soll neben den Auswirkungen auf Patient*innnen auch die Bedeutung für uns als (zukünftiges) Krankenhauspersonal und unser Berufsverständnis beleuchtet werden.

Weiterhin werden wir uns mit konkreten Perspektiven auseinandersetzen, die über die aktuellen Verhältnisse in den Krankenhäusern hinausweisen. Ein besonderer Fokus soll hier auf Arbeitskämpfe gelegt werden, die in den letzten Jahren, beginnend mit dem Berliner Charité-Streik 2015 über die Streiks im Saarland Anfang 2017 in die bundesweite Bewegung geführt hat, die derzeit für Mindestpersonalbesetzungen in den Krankenhäusern kämpft. Insbesondere wollen die Frage stellen, welche Rolle wir als Medizinstudierende und (zukünftige) Ärzt*innen in diesen Auseinandersetzungen einnehmen können.

Bei Interesse können wir abschließend über das Thesenpapier „Für eine alternative Gesundheits- und Krankenhauspolitik“ des Bündnis Krankenhaus statt Fabrik diskutieren.

 

Die Kritischen Mediziner*innen sind ein loser Zusammenschluss gesundheitspolitischer Gruppen und setzen sich für ein solidarisches Gesundheitssystem ein, das allen Menschen entsprechend ihren Bedürfnisse eine gleichwertige medizinische  Behandlung auf dem Stand aktueller wissenschaftlicher Erkenntnis ermöglicht. Diese Ziele sind untrennbar mit der Forderung nach demokratischen Entscheidungsstrukturen sowie sozialen und gerechten Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten im Gesundheitswesen verbunden.

 

 

Rassismus und die Kategorie „race“ in der Medizin

Paul Bretter
Kritische Mediziner*innen

 

 

Die Einteilung der Menschheit in biologisch definierte Rassen hat historisch dramatische Folgen gehabt, die sich bis in die Gegenwart ziehen. Diese Unterteilung gilt zurecht seit Jahrzehnten als wissenschaftlich überholt.

Dennoch begegnen uns in Lehrbüchern und medizinischen Studien – insbesondere aus dem englischsprachigen Raum – häufig Unterscheidungen anhand der Kategorie „race“. Anhand dieser meist nicht näher definierten Kategorie werden Unterschiede in der Epidemiologie bestimmter Erkrankungen bis hin zu Grenzwerten für bestimmte Laborwerte postuliert.

In diesem Workshop wollen wir uns gemeinsam erarbeiten, auf welchen Grundlagen diese Erkenntnisse beruhen.

Zunächst wollen wir auf die Geschichte und erkenntnistheoretischen Hintergründe der Kategorie „race“ eingehen. Darauf aufbauend wollen wir in Frage stellen, ob tatsächlich genetische Unterschiede die empirischen Daten erklären können, wie dies häufig suggeriert wird.

Demgegenüber werden alternative Erklärungsmodelle vorgestellt und diskutiert. Dabei wollen wir insbesondere auf die Auswirkungen von Rassismus auf Gesundheit eingehen. Hier soll auf die Konzepte der sozialen Determinanten von Gesundheit und des „embodiment“ eingegangen werden.

Abschließend wollen wir gemeinsam überlegen, wie eine rassismussensible Forschung aussehen kann, die die Auswirkungen rassistischer Diskriminierung aufdeckt, ohne dabei rassistische Stereotype zu reproduzieren.

 

Die Kritischen Mediziner*innen sind ein loser Zusammenschluss gesundheitspolitischer Gruppen und setzen sich für ein solidarisches Gesundheitssystem ein, das allen Menschen entsprechend ihren Bedürfnisse eine gleichwertige medizinische  Behandlung auf dem Stand aktueller wissenschaftlicher Erkenntnis ermöglicht. Diese Ziele sind untrennbar mit der Forderung nach demokratischen Entscheidungsstrukturen sowie sozialen und gerechten Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten im Gesundheitswesen verbunden.

 

 

Schokozäpfchen & Zuckersirup – eine kleine Arzneiformenlehre (ausgebucht)

Max Willie Georgi
BPhD e.V. 

 

 

In dem interprofessionellen Workshop möchten wir den Medizinern ein wenig die Arzneiformenlehre, also wie man Wirkstoffe verpackt, näher bringen. Zuerst kommt ein kleiner Vortrag über die Grundzüge der Arzneiformenlehre und deren heutige Relevanz in der Apotheke.

Danach erfolgt ein praktischer Teil, bei dem die Teilnehmer selbst Schokozäpfchen gießen, Zuckersirup für diverse Mixgetränke herstellen und Vitamin-Kapseln befüllen können. Damit soll anhand anschaulicher Beispiele ein Aspekt der Arbeit eines Apothekers nähergebracht werden.“

 

 

Max Willie Georgi:
21 Jahre alt, Student der Pharmazie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, aktuell im 7. Semester, seit Mai 2016 im Vorstand des BPhD e.V. (Bundesverband der Pharmazietsudierenden Deutschlands) als Beauftragter für Lehre und Studium, seit Mai 2017 dann als Präsident, dieses Jahr schon zum zweiten Mal mit einem Workshop beim BuKo dabei.

 

 

 

Warum sind Biosimilars keine Generika?

Dr. Thekla Kurz
IDT Biologika

 

ln dem Workshop wird erläutert, wie Arzneimittel biotechnologisch hergestellt werden können und was z. B. die Herstellung eines Antikörpers von der eines chemisch hergestellten Moleküls unterscheidet. Basierend auf den Unterschieden, wird klar, warum es zu biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln praktisch keine Generika geben kann, sondern warum nur Biosimilars möglich sind. Es wird dabei auch auf die Anforderungen der Generika- und Biosimilar- Entwicklung eingegangen.

 

 

Thekla Kurz is a pharmacist by education and holds a PhD in Pharmaceutical Technology. After working as scientist and assistant lecturer at the TU Braunschweig she joined Merck KGaA in 1992 where she had several positions in the development and manufacture of drugs. Since 2015 she works for IDT Biologika, a company focusing on vaccine manufacture, now as VP for Drug Substance and External Manufacture, overseeing a team of 250 employees at three sites in Germany and the US. She has a lectureship at the TU Darmstadt for master students in Biology on “Development of protein drugs”.

 

 

Schlüssellochchirurgie und virtuelle Realität – was ist möglich? Hands-on-OPs in 3D (ausgebucht)

Prof. Dr. Gabriel
Prof. Dr. Farkas
St. Josefs Hospital Wiesbaden

 

Ist die Spontangeburt nur noch Hebammensache? Keineswegs. Wir möchten in einem praktischen Workshop am Phantom die ärztliche Kunst der vaginalen Spontangeburt näherbringen und gemeinsam üben. Beginnend mit den Leopold’schen Handgriffen über positiven Zangemeister hin zum Bracht’schen und dem Veit-Smellie Maneuver. Praktische Geburtshilfe zum Lernen, Verstehen und Anfassen, die Spaß macht. Mit Tipps und Tricks von Kreisssaalprofis.

Hands on Workshops zum Anfassen und Mitmachen. Die Teilnehmer dürfen wie im Flugsimulator interaktiv Operationen in 3D durchführen und sich über den heutigen Stand der minimalinvasiven Chirurgie (MIC) informieren.

Geburtssimulation am Pelvitrainer

Es werden verschiedene Geburtssituationen simuliert und biomechanische Aspekte der Geburt beleuchtet.

Zielgruppe: Interessierte für MIC im Oberbauch und Becken sowie Geburtshilfe

 

Durchgeführt wird der Workshop von Prof. Dr. Gabriel (Chefarzt Frauenklinik & Gynäkologie) und Prof. Dr. Farkas (Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie)

 

 

Traumberuf Internist – Vorträge und praktische Übungen (ausgebucht)

Dr. med. Rolf Mahlberg und Dr. Frank Patrick Schmidt

Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen, Trier

 

Stethoskop adé? Innere Medizin ist heute einfach ein vielfältiges Fach mit zahlreichen Schwerpunkten und weit gefächerten diagnostischen Schwerpunkten. Der heutige Internist ist nicht mehr nur „Pillendoktor“, sondern Diagnostiker und Interventionalist. Wir zeigen dies am Fachspektrum des Klinikums Mutterhaus.
In praktischen Übungen mit tragbaren Ultraschallgeräten lernen Sie das Stethoskop der Zukunft am Beispiel des mobilen Herzultraschalls kennen. Des Weiteren die mobile Sonographie des Abdomens, der Weichteile und der Gefäße. 

Untersuchungsgang, wegweisende Befunde und Hands-on Übungen stehen auf dem Programm und werden hoffentlich begeistern.
Die Innere Medizin von heute fordert die Balance zwischen praktischen und menschlichen Fähigkeiten sowie stets neuen technischen Instrumentarien, die das Fach modernisieren und innovativ bereichern. Dies werden wir versuchen, Ihnen plakativ und anhand praktischer Demonstrationen nahe zu bringen.

 

 

Dr. Rolf Mahlberg:
Seit März 2014 Chefarzt der Inneren Medizin I am Klinikum Mutterhaus Mitte, Hämato-Onkologe, Infektiologe, Intensivmediziner
Dr. Frank Schmidt:
Seit Juni 2017 Chefarzt der Kardiologie am Klinikum Mutterhaus Mitte, zuvor Oberarzt am Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz.

 

 

Traumberuf Chirurg – Vorträge und praktische Übungen (ausgebucht)

Prof. Dr. med. Dorothee Decker

Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen, Trier

Mit immer besser werdenden Rahmenbedingungen, insbesondere in einer strukturierten Abteilung, kann das Fach Chirurgie wieder zum Traumberuf werden – unabhängig vom Geschlecht!
In dem Workshop werden neben praktischen Übungen mit tollen Gewinnchancen (TRAIN and WIN) die Faszination und die vielfältigen Möglichkeiten, die die Facharztausbildung Chirurgie bietet, dargestellt.
Ärztliche Mitarbeiter*innen, die sich als Student*innen für das Fach Chirurgie begeistert haben, werden über Ihre Erfahrungen berichten und Fragen beantworten.

Frau Prof. Dr. med. Dorothee Decker:
Fachärztin für Chirurgie und spezielle Viszeralchirurgie, hat als erste Frau an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn im Fach Chirurgie habilitiert.
Sie ist derzeit Oberärztin in der Chirurgie 1 des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen und leitet das zertifizierte Adipositaszentrum. Zudem ist Sie PJ-Beauftragte des Klinikums und
engagiert sich hier für eine strukturierte und praxisorientierte Ausbildung der Studierenden.

 

 

Sonographiekurs “sono-for-klinik” und “AG Studierende in der DEGUM” (ausgebucht)

 

AG Studierende in der DEGUM:
Wiebke Paul, Franz Herrmann, Maria Heni, Dr. Künzel, Eva Matuschek

 

Sono-for-Klinik:
Carmen Nettekoven, Christian Reinhardt, Thomas Krammer, Carolina Lopez-Torres, Eren Uzun, Katrin Klug; Maximilian Rink

 

In den Workshops bietet die Gruppe sono-for-klinik Mainz in Partnerschaft mit der “AG Studierende in der DEGUM” zwei Kurse an, mit folgenden:

 

Thoraxsonographie (Samstag, 09.30) mit neuen Erkenntnissen zur sonographischen Diagnostik von Pleuraerguss, Pneumothorax, Lungenödem und Pneumonie;
Sonographie des Halses (Samstag, 16:00) – die gesunde Schilddrüse, die Halsgefäße, Muskeln und Lymphknoten werden systematisch untersucht und typische Pathologien besprochen.

 

Die Workshops werden durch erfahrene Tutoren von sono-for-klinik und anderen deutschen Skillslabs/Sonoinitiativen geleitet.

 

Die Arbeitsgruppe „Studierende in der DEGUM“ ist eine interdisziplinäre Gemeinschaft, welche sich zum Ziel gesetzt hat, die sonographische Ausbildung im Studium zu verbessern- obwohl der Ultraschall ein etabliertes diagnostisches Verfahren darstellt, variiert die Ausbildung im Rahmen des Studiums an den Universitäten bezüglich Zeitumfang und Inhalten erheblich.

 

Die Arbeitsgruppe möchte diesbezüglich tätig werden und die Ausbildung der Studierenden im Bereich des Ultraschalls intensivieren sowie vorhandene Projekte besser vernetzen. Unserer Ansicht nach sollte jeder Studierende die Möglichkeit einer grundlegenden Ausbildung in Form eines oder mehrerer Kurseinheiten zum Thema Ultraschall erhalten. Dabei steht vor allem die Praxis im Vordergrund.

 

Die Sono-for-Klinik-Gruppe ist alleine schon deshalb bemerkenswert, da der Kurs komplett durch studentische Initiative ins Leben gerufen wurde. Ihr Ziel ist es in ganz Deutschland ähnliche Kurskonzepte zu etablieren und Studenten zu inspirieren, ihre universitäre Lehre aktiv mitzugestalten.

 

Die Studenten werden ebenfalls mit Infomaterial, praktischen Kittelkarten der DEGUM und einem Kapitel aus dem sono-for-klinik Ultraschallskript versorgt.

 

Wiebke Paul: Ich bin 21 Jahre als und studiere im 7. Semester an der Uni Tübingen.
Im 3. Semester habe ich angefangen immer wieder Ultraschallkurse mitzumachen und gebe inzwischen auch selbst Kurse dazu.
In meiner Freizeit mache ich viel Sport und engagiere mich in verschiedenen Arbeitsgruppen, unter anderem in der AG Studierende in der DEGUM

 

Franz Herrmann:
Gerade bin ich im Chirurgietertial und werde danach wohl irgendwann in die Allgemeinmedizin einsteigen. Studiert habe ich in Gießen, bin aber jetzt in meine Heimat Sachsen zurückgekehrt. Seit fast 5 Jahren schon gebe ich studentische Ultraschallkurse – mittlerweile in einem Team motivierter Tutoren*innen aus verschiedenen Unis Deutschlands. Zusammen wollen wir euch auf dem BuKo einen Einblick in die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Sonographie geben!

 

 

Sommer, Sonne, Sonnenschein – Bräunen bis der Arzt kommt

Dr. Svea Hüning
Dr. Ugur, Uslu
Deutsche Dermatologische Gesellschaft

 

 

Vor allem im Sommer zieht es viele von uns in Freibäder, an Seen oder an Strände, um in der Sommersonne Energie zu tanken und um vom Alltag abzuschalten und das Leben zu genießen. Allerdings ist ein angemessener Umgang mit Sonnenlicht wichtig, denn zu viel Sonne erhöht das Risiko der Entstehung von Hautkrebs. Im Rahmen unseres Workshops soll daher interaktiv die Rolle des UV-Schutzes mit den Teilnehmern erörtert und erarbeitet werden.

 

 

Dr. med. Ugur Uslu:
Seit knapp 4 Jahren bin ich Assistenzarzt an der Hautklinik Universitätsklinikum Erlangen und bin hier sowohl in der Klinik als auch in der Forschung tätig. Studiert habe ich in Tübingen. Bereits in meinem Studium war ich über mehrere Jahre im studentischen Arbeitskreis der Fachschaft für Humanmedizin im Bereich des internationalen Austausches (AK Austausch; national über die BVMD organisiert) tätig. Ich freue mich daher sehr, in diesem Jahr den BVMD Bundeskongress mitzugestalten.

 

 

Dr. med. Svea Hüning:
Nach meinem Medizinstudium an der Universität Duisburg-Essen habe ich 2014 am Klinikum Dortmund in der Hautklinik meine Assistenzarztzeit begonnen. Mein besonderes Interesse gilt der Dermatoonkologie. Als Zentrumskoordinatorin des Hauttumorzentrums werde ich häufig mit den Folgen übermäßiger Sonnenexposition konfrontiert. Daher ist es mir ein besonderes Anliegen dieses Thema sowie meine Leidenschaft für die Dermatologie an Studenten weiterzugeben.

 

 

Kinderrechte: Ein Workshop vom Projekt Viola – Gemeinsam gegen Missbrauch!

Christina von Kietzell
BVMD Viola

 

 

In diesem Workshop stellt sich das Projekt Viola vor und berichtet in einer kleinen Einführung über seine aktuellen Aktivitäten und mit welchen Themen wir uns beschäftigen. Danach möchten wir uns gerne mit der Thematik der Kinderrechte auseinandersetzten. Wir stellen euch die internationalen Kinderrechte der UN Kinderrechtskonvention vor und schauen dann detaillierter auf die Situation in Deutschland.

Werden die internationalen Vorgaben auch in Deutschland umgesetzt? Wie ist die aktuelle Situation der Kinderrechte in Deutschland? Was kann verbessert werden? Interesse geweckt? – Kommt vorbei und macht mit!

Heyho, ich bin Christina und studiere im 9. Semester in Frankfurt. Seit Februar 2018 bin ich Projektleiterin für das Projekt: „Viola – Gemeinsam gegen Kindesmisshandlung“ und möchte euch in meinem Workshop ebenfalls für das Thema begeistern. Neben Viola bin ich im Austausch aktiv und hab ein großes Herz für alle MSVler unter euch. Durch das TNT in Prag und das TNHRT in Portugal meine Leidenschaft für Trainings entdeckt. Ich freu mich schon sehr auf mein TNHRT-Antrittstraining und hoffe ihr seid auch dabei!

 

 

 

„This is IUVENTA – all hands to stations!“ – Seenotrettung im zentralen Mittelmeer

Carlos Glatz
Jessica Ixert
Anna Bartz
Jugend Rettet e.V.

 

 

JEDER MENSCH VERDIENT DIE RETTUNG AUS SEENOT.
JUGEND RETTET ist ein Netzwerk junger Menschen, die sich organisiert haben um gegen das Sterben im Mittelmeer anzukämpfen. Wir haben ein Schiff, die IUVENTA, gekauft und bereits mehr als 14.000 Menschen aus Seenot gerettet. Damit wirken wir der humanitären Katastrophe auf dem Mittelmeer und dem kollektiven politischen Versagen an europäischen Außengrenzen entgegen. Noch nie ertranken so viele Menschen bei ihrer Flucht über die zentrale Mittelmeerroute, wie im Jahr 2016 – 4579 Mal kam jede Hilfe zu spät. Wie hoch die Dunkelziffer ist, können wir kaum erahnen. Trotzdem übernimmt Europa keine Verantwortung für dieses unbeschreibliche Leid an unseren Außengrenzen. Es gibt noch immer kein staatliches Seenotrettungsprogramm.

 

Am 1. August beorderte die italienische Seenotrettungsleitstelle die IUVENTA nach Lampedusa. Anschließend wurde sie von Italienischen Behörden präventiv beschlagnahmt.

 

Ziel der europäischen Migrationspolitik ist, den Korridor endgültig zu schließen. Um das zu erreichen, werden die im Mittelmeer tätigen NGOs von Rettungsaktionen abgehalten. Als Rettungsorganisation befolgen wir die Anweisungen der verantwortlichen Behörden. Unsere Rettungsmissionen berufen sich auf internationales Seerecht und beruhen auf international anerkannten humanitären Prinzipien.

 

Wir wollen euch den Verein, sowie die IUVENTA und ihre Geschichte vorstellen und auf die Arbeit aller auf dem Mittelmeer tätigen NGOs aufmerksam machen. Weiterhin möchten wir vor allem die Herausforderungen ehrenamtlicher SAR-Arbeit beleuchten und mit euch reale, medizinische Case-Reports aus unserer Einsatzerfahrung diskutieren und nachvollziehen. Das Team freut sich auf eure Teilnahme!

 

 

Jessica ist Rettungssanitäterin und unterstützt den Verein Jugend Rettet e. V. in der Botschaftsarbeit, Carlos ist als Rettungsassistent offshore tätig und als Koordinator zuständig für das Bordhospital.

 

 

Anna Bartz ist Botschafterin seit 2015, gehört zum Medical Team der IUVENTA und hat das Bordhospital mit auf- und umgebaut


 

 

 

SIGMA: Design the future of surgery

Lukas Rädeker und Pia Frey
SIGMA – Student-Initiated German Medical Audits

 

 

Die SIGMA (Student-Initiated German Medical Audit) Projektgruppe ist das erste deutschlandweite, studentisch-initiierte und -geführte Studiennetzwerk der Medizin. Angegliedert an den deutschlandweiten Zusammenschluss klinisch forschender Chirurgen CHIR-Net (www.chir-net.de) bietet SIGMA eine einzigartige Gelegenheit für Medizinstudierende, an qualitativ hochwertigen akademischen Studienprojekten teilzunehmen sowie den Kontakt zu betreuenden Assistenz- und Fachärzten aufzubauen. Die teilnehmenden Studierenden gewinnen ein differenziertes Grundverständnis für akademisches Vorgehen in der Klinik, Prüf- und Studienmethodik sowie ethische Fragestellungen, während sie gleichzeitig zur Datenerfassung nationaler Kohortenstudien beitragen.

Der Workshop soll dir Kenntnisse vermitteln, die du benötigst, um die Zukunft der Chirurgie mitzugestalten und dich genauso sehr von unserem SIGMA-Projekt begeistern, wie wir es sind!

Du kannst es gar nicht mehr abwarten, mehr über SIGMA zu erfahren? Dann schreib‘ uns doch einfach schon jetzt eine Mail an team@sigma-studies.org.

Wir freuen uns riesig auf euch!

 

 

 

Lukas Rädeker und Pia Frey sind Medizinstudierende an der Universität Heidelberg, an deren chirurgischer Unversitätsklinik auch PD Dr. André Mihaljevic als Oberarzt und Lehrkoordinator für Chirurgie arbeitet. Gemeinsam mit einem Team aus forschungsmotivierten Kommilitonen haben sie in diesem Jahr SIGMA ins Leben gerufen. Anfang 2018 wird unter dem Arbeitstitel PATRONUS die deutschlandweit erste von Studierenden geplante Studie durchgeführt werden. SIGMA ermöglicht es Medizinstudierenden, einen Grundstein für ihre spätere wissenschaftliche Karriere zu legen und medizinische Ausbildung, klinische Praxis und patienten-relevante klinische Forschung auf einmalige Art und Weise zu verknüpfen.

 

 

 

Who the f*ck is Craft Beer? – Ein Selbstversuch (ausgebucht)

Johannes Radon
Justus Kaufmann
Moritz Halfmann
Markt WG

 

 

Ihr habt euch schon immer mal gefragt, woher dieser ganze Hype um Craft-Beer kommt? Ihr wolltet schon immer mal hinter die Kulissen „Micro-brewery“ gucken? Oder ihr habt sogar schon eigene Erfahrungen mit dem Brauen?

Egal wer oder wie – hier seid ihr richtig!

Seit kurzer Zeit versuchen wir im Schatten des Mainzer Doms dem Hype auf den Grund zu gehen. Robin Warren und Barry Marshall haben es einst vorgemacht – um so etwas wissenschaftlich anzugehen, bleibt nur eins: Der empirische Selbstversuch!

Damit eurer nicht ganz so halsbrecherisch läuft erklären und demonstrieren wir euch in entspannter Atmosphäre, was es zu beachten gibt und wie viel Spaß es tatsächlich macht, alles untermalt mit einem kühlen Bier aus eigener Produktion.

 

 

 

Karriere und Familie in der Medizin – Wie geht das?

Prof. Dr. Ellen Closs

 

 

Karriere in der Medizin verlangt neben einer Facharztausbildung in der Regel auch die Erlangung akademischer Grade (Promotion, Habilitation, Professur) und damit Forschung und Lehre. Herkömmliche Vorstellungen geben vor, dass die wesentlichen Karriereschritte bis zur Lebensmitte (Ende 30, Anfang 40) erfolgt sein sollen. Das ist die Zeit, in die meist auch die Familiengründung fällt, zumindest für Frauen, wenn sie nicht durch „social freezing“ das Kinderkriegen ins Rentenalter verschieben möchten. Wegen dieser „rush hour des Lebens“, der extremen zeitlichen Verdichtung von Lebensereignissen, schließen viele Frauen für sich eine Karriere in der Medizin von vornherein aus. Das ist auf lange Sicht oft sehr frustran, weil sie ihre Talente nicht ausschöpfen und sich vielleicht weniger Talentierten unterordnen müssen. In dem Seminar wollen wir uns deshalb darüber austauschen, wie sich Karriere und Familie auch in der Medizin vereinbaren lassen und was man dafür tun kann, am richtigen Platz in der Karriereleiter zu landen.

 

 

Prof. Dr. Ellen Closs: 
Ich habe in Gießen, Heidelberg und Wien Biologie studiert und an der LMU in München promoviert. Nach einem vierjährigen Forschungsaufenthalt an der Harvard Medical School in Boston habe ich in Mainz am Institut für Pharmakologie meine eigene Arbeitsgruppe aufgebaut. 1998 habe ich mich im Fach Pharmakologie habilitiert und wurde 2005 zur außerplanmäßigen Professorin ernannt.
Oft habe ich gesehen, dass es talentierten und engagierten Frauen an Strategie und Netzwerken fehlt, um im akademischen Bereich erfolgreich zu sein. Der Verlust dieser Frauen für die Wissenschaft ist ein Verlust für uns alle. Aus dem Wunsch heraus dem entgegenzuwirken, resultiert mein Engagement für die Gleichstellung. Ich war sechs Jahre lang Gleichstellungsbeauftragte für wissenschaftliche MitarbeiterInnen der Universitätsmedizin Mainz, bin Mitbegründerin und langjährige Mentorin des Mentoringprogrammes der Universitätsmedizin und Mitglied im Fachbereichsrats-Ausschuss für Chancengleichheit, im Senats-Ausschuss für Gleichstellungsfragen und im Senat der Universität.

 

 

 

Intercultural Awareness Training

Tina Reimann
Debattierclub Johannes Gutenberg (Ehrenamt)

 

 

In jedem Berufsfeld ist es nützlich, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Mit einem Bewusstsein für interkulturelle Unterschiede, das wir in diesem Kurztraining wecken wollen, gehen wir unvoreingenommener auf andere Menschen zu und können uns besser auf sie einstellen. Dies hilft nicht nur im Umgang mit Menschen aus anderen Kulturkreisen, sondern generell im Umgang mit der Individualität von Kunden und Patienten.

Natürlich werden wir in dem Training eine kurze Einführung in Kulturtheorie unternehmen. Allerdings wird der Schwerpunkt viel mehr auf dem Erleben von interkulturellen Begegnungen liegen, die wir mit Rollenspielen und Fallbeispielen illustrieren werden.

Schon im Studium der Interkulturellen Personalentwicklung und Kommunikation setzte sich Tina Reimann mit den Unterschieden zwischen Kulturen auseinander. Während ihres einjährigen Auslandsaufenthaltes in Paris erlebte sie diese auch im täglichen Leben. Gleichzeitig entdeckte sie dabei auch die Bereicherung, die von interkulturellen Begegnungen ausgeht. Daher entschied sie sich, nach dem Studium für einige Monate in China tätig zu sein. Mittlerweile arbeitet sie in internationalen Projekten bei einem mittelständischen Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Dabei steht auch die Wissensweitergabe und die Vermittlung zwischen den Kulturen immer wieder im Mittelpunkt.

 

 

Schon im Studium der Interkulturellen Personalentwicklung und Kommunikation setzte sich Tina Reimann mit den Unterschieden zwischen Kulturen auseinander. Während ihres einjährigen Auslandsaufenthaltes in Paris erlebte sie diese auch im täglichen Leben. Gleichzeitig entdeckte sie dabei auch die Bereicherung, die von interkulturellen Begegnungen ausgeht. Daher entschied sie sich, nach dem Studium für einige Monate in China tätig zu sein. Mittlerweile arbeitet sie in internationalen Projekten bei einem mittelständischen Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Dabei steht auch die Wissensweitergabe und die Vermittlung zwischen den Kulturen immer wieder im Mittelpunkt.

 

 

 

Schon heute weitergedacht – Work-Life Balance und ärztliche Karriere

Dr. Christiane Groß
Dr. Barbara Schmeiser
Deutscher Ärztinnenbund e.V. 

 

 

Im Workshop sollen Strategien angeschaut werden, die schon früh eine Zielsetzung einer beruflichen Karriere in Klinik oder Praxis ermöglichen. Hierzu gehört auch ein Blick auf die Führungspostionen von Frauen und Männern in der Medizin.

Wo verändert die zunehmende Anzahl von Ärztinnen tatsächlich das Bild der Medizin und die Patientenversorgung? Helfen uns neue Konzepte von Vereinbarkeit von Familie oder Privatleben und Beruf? Hilft uns eine neue Weiterbildungsordnung? Wie sollte diese aussehen? Würden mehr Frauen in den berufspolitischen ärztlichen Gremien die ärztliche Kultur verändern? Verändern mehr Frauen die ärztliche Versorgung? eher positiv? oder eher negativ? Was halten Sie von gemischten Teams?

Wie steht die junge Generation zu einer paritätischen Aufteilung der Elternzeit? Sehen Sie da einen Wechsel im Rollenverständnis? Was können wir tun, um die Gesundheit von Ärztinnen und Ärzten zu erhalten oder verbessern?

Diskutieren Sie mit uns!

Stichworte:

  • Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben – Freizeit für Ärztinnen und Ärzte?
  • Ärztegesundheit – Thema der Prävention?
  • Frauen in Führungspositionen – Wege ohne Karriereknick?
  • Frauen in ärztlichen Gremien – Aufbau einer neuen Gremienstruktur?
  • Männer mit mehr Elternzeit? – Förderlich oder Hinderlich?

 

 

 

Krank und keinen kümmerts – ein Blick in die Lücken des Systems

Theresa Marie Noll
Medinetz Mainz e.V. 

 

 

Nicht versichert und das in Deutschland? Dabei gibt es hier doch eine Versicherungspflicht?!

Für alle, die sich noch nicht damit beschäftigt haben und alle, die diese Lücken des Systems auch schon länger stören, wollen wir einen Workshop anbieten und ein bisschen in den dunklen Ecken des deutschen Gesundheitssystems stöbern.

Zugang zu medizinischer Versorgung ist ein Menschenrecht, das leider im 21. Jahrhundert auch in Deutschland vielen verwehrt wird.

Wer diese Menschen sind und wie angehende Medizinerinnen und Mediziner mit ihrer Verantwortung diesen Menschen gegenüber umgehen können, wollen wir Euch in unserem Workshop näherbringen.

Medinetz Mainz e.V. setzt sich seit 11 Jahren für die ein, die durch das Raster der medizinischen Versorgung in Deutschland fallen – für die, die keinen oder nur einen eigeschränkten Zugang zum Gesundheitssystem haben. Es ist eine medizinische Vermittlungsstelle, die sich eigentlich von Beginn das Ziel gesetzt hatte, sich selber wieder abschaffen zu können. Doch die Lücken im System erfordern bis heute Ehrenamtliche, die da weiterhelfen, wo der Staat viele alleine lässt. Medinetz Mainz e.V. vermittelt die Menschen weiter an behandelnde Ärztinnen und Ärzte, kann bei der Finanzierung unterstützen und begleitet Menschen auf ihrem Weg.

 

 

Medinetz Mainz e.V. setzt sich seit 11 Jahren für die ein, die durch das Raster der medizinischen Versorgung in Deutschland fallen – für die, die keinen oder nur einen eigeschränkten Zugang zum Gesundheitssystem haben. Es ist eine medizinische Vermittlungsstelle, die sich eigentlich von Beginn das Ziel gesetzt hatte, sich selber wieder abschaffen zu können. Doch die Lücken im System erfordern bis heute Ehrenamtliche, die da weiterhelfen, wo der Staat viele alleine lässt. Medinetz Mainz e.V. vermittelt die Menschen weiter an behandelnde Ärztinnen und Ärzte, kann bei der Finanzierung unterstützen und begleitet Menschen auf ihrem Weg.

 

 

 

Organentnahme in China

Prof. Dr. med. Huige Li

 

 

In China werden Organe seit den 1970er Jahren transplantiert. Bis 2010 gab es in China jedoch gar kein Organspendensystem. So gab es laut chinesischen Quellen von 1977 bis 2009 landesweit nur 130 freiwillige Organspender. Im gleichen Zeitraum wurden aber, chinesischer Angabe zufolge, 120.000 Organe transplantiert. Die chinesische Regierung erklärt diese riesige Diskrepanz durch Organe von hingerichteten Gefangenen. Doch die Zahl der Hinrichtungen kann bei weitem nicht die Zahl der Transplantationen abdecken, schon gar nicht für die extrem kurze Wartezeit. Dass passende Spender-Organe in China innerhalb von Tagen bis Wochen gefunden werden, kann nur durch eine riesengroße lebende Organbank realisiert werden. Viele starke Hinweise sprechen dafür, dass zusätzlich zu den zum Tode verurteilten Gefangenen auch unschuldige Gewissensgefangene gezielt in China wegen ihrer Organe getötet werden.

 

 

 

Prof. Dr. med. Huige Li, studierte 1985-1991 Humanmedizin in China, promovierte 1997 in Mainz und habilitierte im Jahr 2007. Seit 2011 ist Herr Li Professor für Pharmakologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 
Neben seinen Lehr- und Forschungsarbeiten engagiert sich Professor Li auch aktiv im Bereich Medizinethik, mit dem Ziel, die unethische Organentnahme in China zu beenden.
Professor Li sprach über das Thema Organraub unter anderem im Europäischen Parlament, im Schwedischen Parlament, im Parlament des Vereinigten Königreichs, auf den Jahrestagungen der Deutschen Transplantationsgesellschaft (DTG) sowie auf den Jahreshauptversammlungen der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).
Professor Li was einer der Interviewpartner im Wissenschaftsdoku „Ausgeschlachtet – Organe auf Bestellung“ (3sat-Sendung am 18.02.2016) und einer der Gäste in der Live-Sendung „Scobel: „Organhandel – Der Wert des Menschen“ (3Sat-Sendung am 18.02.2016).
Darüber hinaus publiziert Professor Li, zusammen mit anderen Kollegen, wissenschaftliche Artikeln zu diesem Thema, unter anderem in international renommierten Fachzeitschriften wie Lancet, British Medical Journal, und BMC Medical Ethics.

 

 

 

Warum tragen Ärzte weiße Kittel? Wissenschaftskompetenz im Studium

Sebastian Osowski
Myriam Heilani
Flora Kahlhöfer
EBM Frankfurt, Institut der Allgemeinmedizin, FB Medizin der JWG Universität Frankfurt

 

 

 

Wissenschaftskompetenz ist allerspätestens seit der Veröffentlichung des Masterplan 2020 in aller Munde und auch das IMPP ist fest entschlossen, in den Staatsexamina größeren Wert darauf zu legen.

Die Lehre von Wissenschaftskompetenz an den einzelnen Fakultäten steckt jedoch in vielen Fällen noch in den Kinderschuhen. Wiederholte Umfragen (zuletzt “Ärztliche Arbeitswelten. Heute. Und morgen.” des Hartmannbunds) zeigen, dass ein großer Teil der Medizinstudierenden ihre wissenschaftliche Ausbildung in Teilen für unzureichend halten. Wie kann Wissenschaftskompetenz denn nun vermittelt werden? Als Arbeitsgruppe “Evidenzbasierte Medizin” aus Frankfurt haben wir dazu ein lang etabliertes Konzept, das wir euch gerne interaktiv näherbringen. Wir freuen uns auf euch! Und wer weiß – vielleicht nehmt ihr die ein oder andere Idee ja mit an eure Heimatuni

 

 

 

Sebastian Osowski: Sebastian studiert Humanmedizin im 5. klinischen Semester. Seit dem ersten Semester ist er Mitglied der Arbeitsgruppe „Evidenzbasierte Medizin Frankfurt“ und in der Lehre unseres Seminars involviert. Neben dem Studium engagiert er sich bei den Leos und arbeitet als Werkstudent in einer gefäßchirurgischen Klinik.

 

Myriam Heilani: Myriam studiert im 9. Semester Humanmedizin in Frankfurt am Main. Seit ihrer Zeit in der bvmd als Bundeskoordinatorin für Medizinische Ausbildung 15/16 beschäftigt sie sich intensiv mit der Vermittlung von Wissenschaftskompetenz. Seit Anfang 2017 ist sie Teil der Arbeitsgruppe “Evidenzbasierte Medizin Frankfurt”.

 

Flora Kahlhöfer: Flora wird im Frühjahr 2018 ins PJ starten. Seit Anfang 2014 engagiert sie sich in der Arbeitsgruppe „Evidenzbasierte Medizin Frankfurt“ unter anderem in der studentischen Ausbildung und bei der Organisation des jährlich stattfindenden Frankfurter Fortbildungsprogramms für Evidenzbasierte Medizin.

 

 

 

Neuer kompetenzorientierter Lernzielkatalog Medizin (entfällt)

Jil Weigelt
Luca Salhöfer
Pauline Lieder
Bundeskoordination für Medizinische Ausbildung

 

 

NKLM: Was ist das eigentlich? Was hab ich damit zu tun? Und warum sollte ich mich daran beteiligen?

Der Nationale Kompetenzbasierte Lernzielkatalog Medizin, kurz NKLM, definiert ca. 5000 Ziele, die das Absolventenprofil unseres Studiums beschreiben sollen – eigentlich eine coole Sache! Allerdings gibt es auch jede Menge Kritik an der aktuellen, ersten Version des NKLM, unter anderem in Bezug auf die Frage, wie konkret die Lernziele formuliert sein sollten.

Um auf Basis der Kritik Änderungsvorschläge zu entwickeln und in den NKLM aufzunehmen, gibt es zum Glück die so genannte NKLM-Redaktionsgruppe. Und das Beste ist: In ihr dürfen auch wir Studierende, vertreten durch die AG Medizinische Ausbildung der bvmd, unseren Senf dazugeben! – Also worauf warten wir noch? Lasst uns gemeinsam an einem Neuen Kompetenzorientierten Lernzielkatalog arbeiten!

In diesem Workshop wollen wir einen Teil (keine Sorge, wir werden uns nicht durch 5000 Lernziele in 2,5 Stunden wühlen!) des NKLMs mit euch zusammen auseinandernehmen und gemeinsam überlegen, wie WIR Studierende uns eigentlich einen guten Lernzielkatalog vorstellen.

Wir freuen uns auf euch!

MAKE NKLM GREAT AGAIN

 

 

 

Die Workshops zur Ärztlichen Approbationsordnung und dem NKLM werden direkt von der Bundeskoordination für Medizinische Ausbildung angeboten:

Jil Weigelt: Jil studiert in Hamburg im 5. Semester und war bereits vor Ihrer Amtszeit in der bvmd die studentische NKLM-Verantwortliche an ihrer Uni. Sie vertritt die Studierenden in der NKLM-Redaktionsgruppe und ist daher die beste Ansprechpartnerin für alle Fragen zu dessen Überarbeitung und Verbesserung. Außerhalb von Uni und Ehrenamt spielt sie leidenschaftlich gerne Tennis und macht hin und wieder sogar einen Tennis-Urlaub.

 

Luca Salhöfer: Luca studiert derzeit um zweiten klinischen Semester Medizin an der Uni Duisburg/Essen. Neben dem eigentlichen Studium und der bvmd-Arbeit verbringt er einiges an Zeit im Labor und forscht für seine Doktorarbeit. Was an Freizeit übrig bleibt gehört ganz seiner Freundin und dem gemeinsamen Rauhaardackel Fritz!

 

Pauline Lieder: Für Pauline hat vor zwei Wochen das erste PJ-Tertial begonnen, welches sie in der Chirurgie in Bruneck (Südtirol) absolviert. In der bvmd engagiert sie sich vor allem für mehr Wissenschaftskompetenz im Curriculum und – inspiriert durch das immer interprofessionellere Profil ihrer Heimatuni Lübeck – in den Bereichen Interprofessionelle Ausbildung und Kommunikation. Privat ist sie eine begeisterte Bastlerin und experimentierfreudige Hobby-Köchin.

 

 

Planspiel EU-Gesetzgebung

Eva Deventer
bvmd – AG Europäische Integration

 

 

„EU? Das sind doch die Leute in Brüssel. Damit hab ich doch nichts zu tun.“ Denkst du? Dann solltest du an diesem Workshop teilnehmen!

In diesem Workshop lernst du, wie die EU tagtäglich auch die deutsche Gesetzgebung beeinflusst – und damit unser Leben in Deutschland. In kleinen Gruppen besprechen wir die Aufgaben und Rechte der einzelnen Akteure, die am europäischen Gesetzgebungsverfahren beteiligt sind. Anschließend simulieren wir genau dieses Verfahren anhand eines Beispiels.

 

 

 

 

 

Arzneimittelverordnungen- das Rezept für eine gute Kooperation zwischen Arzt und Apotheker

Jenia Kouchek Zadeh

 

 

Als Apothekerin und naturwissenschaftliche Doktorandin in einem Medizinischen Umfeld bekomme ich häufig pharmazeutische Fragen, aber auch Fragen zu Arzneimittelverordnungen, die ich im Rahmen dieses Bundeskongresses allen zukünftigen Medizinern beantworten und erläutern möchte. Häufig liegt der Grund der falschen Anwendung von Rezepten in der mangelnden Aufklärung, was wiederum zu einer Fehlkommunikation und einer nicht fördernden Zusammenarbeit zwischen Apothekern und Ärzten führt.

Sowohl im Sinne der Patientensicherheit, als auch der zukünftigen Zusammenarbeit zwischen Apothekern und Ärzten kläre ich über gesetzliche Grundlagen, über Richtlinien einer sachgerechten Verordnung, und über Hintergründe von Arzneimittelpreisen bzw. regelmäßig wechselnden Rabattverträgen auf. Ich freue mich über zahlreiche Teilnehmer*innen an meinem Workshop und neugierige Fragen, um einer bessere Kooperation und ein größeres Verständnis zwischen Medizin und Pharmazie zu vermitteln.

 

 

 

Jenia Kouchek-Zadeh 
Ich bin Apothekerin, und promoviere in der Pharmakologie und Physiologie im Fachgebiet der Ophthalmologie.
Nach meiner Auslandserfahrung in einem Forschungsinstitut, das klinische Studien am Patienten mit neu erforschten Pharmaka durchführte, entstand meine Motivation und Begeisterung für die Erforschung neuer Substanzen.
Ich untersuche derzeit antioxidative Substanzen und deren Wirkmechanismen auf Arterien und Arteriolen, was mir sehr große Freude bereitet. Nebenher arbeite ich jedoch ebenso in der Apotheke, um den praktischen Bezug nicht zu verlieren, und weil mir der Kontakt mit Patienten sehr viel Freude bereitet.
Ich freue mich meinen Beitrag auf dem Buko 2017 zu leisten.

 

 

 

Vergleichende Betrachtung der Sterbebegleitung und Sterbehilfe in Europa

Lukas Roediger
Bundeskoordinator AG Europäische Integration

 

 

In diesem Workshop wollen wir in einer vorbereiteten Diskussion das Thema der Sterbebegleitung und Sterbehilfe betrachten und dabei die unterschiedlichen rechtlichen Grundlagen und praktische Handhabung in verschiedenen europäischen Ländern vergleichen.

 

 

 

Shaping the future. Pneumologischer Nachwuchs.

Anja Flender
Regina Hanke
Lukas Klimmek
Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V.

 

 

Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beamtmungsmedizin e.V. (DGP) entwickelt zur Zeit Ideen, um den medizinischen Nachwuchs zu fördern und für das breite Feld der Pneumologie zu faszinieren.

Grundlage der Ideen bildeten Studien, die einen ersten Einblick in die Einstellungen, Werte und in Teile der Bedürfnisse und Wünsche der Studenten*innen der Medizin bzgl. der späteren Wahl der Weiterbildung boten. Der als Nutzertest konzipierte

Workshop soll Einsicht darüber geben, welche der entwickelten Ideen von den Studenten*innen favorisiert werden, wo Optimierungspotential gesehen und welche weiteren Ideen für die Nachwuchsförderung erarbeitet werden können.

Der Workshop richtet sich an alle Studierenden, die das Nachwuchsprogramm der DGP mitgestalten wollen und die sich für Methodiken wie Nutzertests und Design-Thinking interessieren.

 

 

 

Wenn es im Arztzimmer um 2° C wärmer wird

Sylvia Hartmann
Jana Karunakumar
bvmd, Projekt Mensch und Umwelt

 

 

Dass der Klimawandel real ist, bestreiten heutzutage nur noch die wenigsten. Doch was genau haben wir neben steigenden Temperaturen und schmelzenden Polkappen zu erwarten? Welche Einflüsse hat der Klimawandel auf die Gesundheit und wie genau können wir uns an diese Veränderungen anpassen bzw. welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, um diese Veränderungen zu minimieren. Diesen Fragen und der Frages welche Position man als Arzt oder Ärztin einnehmen kann, wollen wir uns in diesem Workshop widmen. Dabei geht es nicht um Klimafatalismus, sondern der Suche nach Lösungen.

 

 

Ich heiße Sylvia Hartmann und studiere im 10.Semester Medizin in Berlin. Im Jahr 2015/16 war ich als Bundeskoordinatorin für Public Health zuständig. Seit letztem Jahr bin ich Proejktkoordinatorin für das Projekt Mensch und Umwelt.

 

 

 

 

 

Ich heiße Janatana Karunakumar, wobei ich von den meisten Jana genannt werde. Ich bin 21 Jahre alt, studiere zurzeit im 3.klinischen Semester an der Uni Göttingen und bin seit diesem Jahr eine der Projektleiterinnen von Mensch und Umwelt. Da der Klimawandel sowohl Gesundheitsrisiken beherbergt als auch ökonomische, soziale und politische gravierende Folgen hat, liegt mir das Auseinandersetzen mit dem Themenkomplex besonders am Herzen.

 

 

 

 

Menschen überzeugen – Argumente finden und effektiv einsetzen (ausgebucht)

Alena Haub
Debattierclub Mainz

 

 

Menschen zu überzeugen ist nicht einfach. Dabei können Argumente helfen: Die Teilnehmer lernen in diesem Workshop in aller Kürze Grundlagen der Argumentation (Was ist ein Argument? Wie kann man es aufbauen? Wie finde ich Argumente?).

Doch um Menschen zu überzeugen, braucht man mehr als Argumente. Man braucht gute Argumente. Und welches Argument das gute, das überzeugende ist, ist von Zuhörer zu Zuhörer verschieden. Um den Adressaten zu überzeugen, ist es oft sinnvoll, sich auf seine Perspektive einzulassen und auf Basis seiner Werte und Vorstellungen zu argumentieren – selbst, wenn man es selbst anders sieht.

Wie das in der Praxis aussieht und wieso man damit nicht seinen eigenen Standpunkt schwächt, (sondern ihn im Gegenteil am effektivsten stärkt) lernen die Teilnehmer in diesem Workshop kennen.

Die Inhalte werden theoretisch erarbeitet und mit Übungen praktisch umgesetzt.

 

 

Alena Haub 
Ich studiere Biologie, Philosophie und Linguistik in Mainz. Seit fast drei Jahren bin ich aktiv im Debattierclub der Mainzer Universität, seit Sommer 2016 bin ich Präsidentin desselben. Zu meinen Debattiererfolgen gehört die Teilnahme am Halbfinale der Westdeutschen Debattiermeisterschaft 2017 und am Viertelfinale der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft 2017. Im Rahmen des Debattierclubs halte ich regelmäßig Workshops zu Themen wie Rhetorik und Argumentation. Ich bin immer auf der Suche nach Gelegenheiten, über den Tellerrand des eigenen Studiums hinaus zu blicken und neue Erfahrungen zu sammeln.

 

 

 

Basic Life Support – Einführungsseminar

Carsten Lott
Klinik für Anästhesiologie; Universitätsmedizin Mainz

 

 

Der BLS-Kurs ist der Grundkurs der Reanimation. Ziel ist die Vermittlung der Fertigkeiten der kardiopulmonalen Reanimation.

  • Thoraxkompression
  • Beatmung
  • Defibrillation
  • Bedarfsgerechte Kommunikation

 

 

 

Immediate Life Support – Einführungsseminar

Carsten Lott
Klinik für Anästhesiologie; Universitätsmedizin Mainz

Der ILS-Kurs vermittelt die erforderlichen Grundlagen der erweiterten Reanimation. Ziel ist die Vermittlung der Fertigkeiten der kardiopulmonalen Reanimation.

  • Thoraxkompression
  • Beatmung
  • Defibrillation
  • Bedarfsgerechte Kommunikation
  • Anwendung des ALS Algorithmus
  • Teamwork

 

 

Warum Arzneimittelregresse den ärztlichen Nachwuchs nicht abschrecken sollten sich niederzulassen

Dr. Jochen Pfeifer
Adler Apotheke Velbert, Associate Professor, College of Pharmacy, University of Minnesota

 

Ist für euch die Angst vor möglichen Arzneimittelregressen wichtig für eure Entscheidung, ob ihr euch später niederlassen wollt? Habt ihr zu diesem Thema auch schon die tollsten Horrorstories gehört? Warum ist dieses Thema schon für Medizinstudierende wichtig?

Zu dem Zeitpunkt eurer späteren Niederlassung wird es höchstwahrscheinlich keine Regresse wegen Überschreitung des Arzneimittelbudgets mehr geben. Aber: Regressanträge der Krankenkassen wegen sog. „unzulässigen Arzneimittelverordnungen“ werden voraussichtlich bleiben. Wie kann es so etwas überhaupt geben, wir haben doch (noch) die Therapiefreiheit für niedergelassene Ärzte – oder nicht?

In diesem Workshop wollen wir anhand ausgewählter echter Fälle aus der Praxis beweisen, dass eure möglicherweise vorhandenen Sorgen vor Arzneimittelregressen unbegründet sind – wenn man einige wenige „Basics“ beachtet. Und: versucht bitte nicht, irgendeine Logik in dieses System zu bringen, es gibt praktisch keine. Dies kann euch aber auch später von Nutzen sein – wie, das wollen wir in diesem Workshop zusammen erarbeiten. Hierbei können auch wir Apothekerinnen und Apotheker euch helfen (weiteres Beispiel für interprofessionelle Zusammenarbeit).

 

Dr. Jochen Pfeifer, PharmD: „Studium der Pharmazie in Düsseldorf und Gainesville, Florida Doctor of Pharmacy, University of Florida (PharmD) Promotion zum Dr. Public Health an der Universität Bremen (Doktorvater: Prof. Dr. Gerd Glaeske) Adjunct Associate Professor, Department of Pharmaceutical Care & Health Systems, College of Pharmacy, University of Minnesota Fellow, American Society of Consulting Pharmacists Inhaber, Adler Apotheke Velbert

 

„Theorien werden nicht widerlegt, sie sterben aus“.

Bernd Moosmann
Universitätsmedizin Mainz

 

Wie hoch ist der Wahrheitsgehalt dieses Bonmots, das sinngemäß auf den Physiker Max Planck zurückgeht, für die Medizin? Welche Rolle spielen Autoritäten und Moden bei der Zuschreibung von Krankheitsursachen und der Behandlung von Krankheiten? Haben sie einen Einfluß auf die Bewertung einer Krankheit als emotional, erblich, ernährungsphysiologisch, infektiös, toxisch, oder durch Unfälle verursacht? Anhand einiger historischer Beispiele wollen wir uns mit Faktoren beschäftigen, die aus heutiger wissenschaftlicher Sicht den medizinischen Fortschritt in der Vergangenheit behindert haben. Anhand neuerer Kontroversen wollen wir uns überlegen, ob diese Faktoren noch aktuell sind, oder ob heute eher andere Mechanismen zum Tragen kommen.

 

 

Nuklearmedizin als Querschnittsfach- Molekulare Bildgebung in Forschung und klinischen Alltag

Prof. Dr. med. Martin Gotthardt
Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V.

 

Die Nuklearmedizin beschäftigt sich mit der Darstellung von Stoffwechselvorgängen oder spezifischen Eigenschaften von Zelltypen (wie z. B. der Expression bestimmter Proteine an der Zelloberfläche) wodurch Erkrankungen sichtbar gemacht werden können. Dafür werden radioaktive Isotopen von Molekülen, die verstoffwechselt werden (wie I-131), oder radioaktiv markierte Moleküle gebraucht (wie Antikörper, Peptide, Nanobodies, Diabodies, usw.), deren Bioverteilung mithilfe fortschrittlicher integrierter Bildgebungsmethoden sichtbar gemacht wird: SPECT/CT, PET/CT und die PET/MRT. Die Nuklearmedizin ist neben der klinischen Arbeit sicherlich eines der am stärksten durch wissenschaftliche Arbeit geprägten Fächer. In diesem Workshop werden die drei für Studierende wichtigen Kernaspekte der Nuklearmedizin interaktive mit den Studierenden besprochen: 1. die Ausbildung zum Facharzt (Inhalte, Ablauf, Ausbildungsstätten etc.), 2. die typische klinische Arbeit in einer nuklearmedizinischen Abteilung (ambulante und stationäre Betreuung von Patienten) und 3. wissenschaftliches Arbeiten (Anhand der Entwicklung eines Radiopharamakons vom Labor bis in die Klinik und die PET in der Vorhersage therapeutischen Ansprechens auf die (Chemo)Therapie).

 

Fluid Acrylic Painting (ausgebucht)

Saskia Davi
Lokalvertretung Brandenburg Medizin und Menschenrechte

 

Kunst ist vielseitig. Es können damit Emotionen sowie Nachrichten vermittelt werden. Die AG Medizin und Menschenrechte nutzt Kunst, um auf kreative Art und Weise menschenrechtliches Gedankengut in Form von Wandmalerei und Leinwandbildern festzuhalten und ihre Mitmenschen zu sensibilisieren.

Fluid Acrylic Painting ist eine Methode, um abstrakte Bilder herzustellen. Durch das Gießen der flüssigen Farbe wird mittels Silikon, Flueterol und Wasser ein abstraktes Bild geschaffen. Da es relativ schnell anzufertigen und nicht so aufwendig ist, ist die Teilnehmeranzahl auf fünf Leute begrenzt.

Bitte denkt an „Malerkleidung“, gute Laune und Kreativität. Eine Affinität zu Kunst oder eine sogenannte Künstlerader ist absolut nicht notwendig.

Das Werk wird im Institut für Medizin und Ethik in Mainz seinen Platz finden.

 

 

Saskia Davi, Lokalvertretung Brandenburg Medizin und Menschenrechte

Ich bin Saskia aus der Lokalvertretung der AG Medizin und Menschenrechte in Brandenburg und studiere im 6. Semester Medizin. Ich liebe Streetart und male sehr gerne. In meiner Freizeit male ich gerne auf Leinwänden, Innenwänden von Flüchtlingsheimen und wenn sich die eine oder andere legale Gelegenheit ergibt, auch gerne auf Außenfassaden.

 

 

 

 

Behandlung im Lebensumfeld: Soziotherapie

Hansgeorg Ließem
Berufsverband der Soziotherapeuten e.V.

 

Die Erkrankung und ihre Behandlung hat immer eine soziale Komponente. Solange die Medizin allein auf die Körperlichkeit fixiert bleibt, verpasst sie einen Teil ihrer Wirkungsmöglichkeiten. Das betrifft nicht nur psychische Erkrankungen, aber sie in ganz besonderer Weise. Seit 2000 gehört Soziotherapie zum Bestandteil der ambulanten psychiatrischen Behandlung. Doch die Ärzteschaft zögert, dieses neue Instrument zu nutzen. Ist das eine Generationenfrage oder Ausdruck der allgemeinen Schwerfälligkeit, über den eigenen Handlungsrahmen hinauszusehen? Der Workshop wird aus der Sicht der Soziotherapie eine Bestandsaufnahme der medizinischen Nutzung dieses neuen Instrumentes versuchen. Gemeinsam mit den Studierenden soll dann die Frage untersucht werden, weshalb sich so viele Unikliniken schwer tun, das konkrete Lebensumfeld ihrer PatientInnen in die Behandlung einzubeziehen. 

 

Hansgeorg Ließem: Seit 40 Jahren freier Sozialplaner mit Arbeitsschwerpunkten in der Psychiatrie, Stadtentwicklung, Alten- und Behindertenhilfe. Mehrere Veröffentlichungen (zuletzt „Soziale Wege zur Genesung“ im Jahre 2017). Vorsitzender des Berufsverbandes der Soziotherapeuten.

 

Leadership I

Dani Neubecker
bvmd

 

„Leadership – großer Titel, große Taten?

Ob im Ehrenamt, auf Station oder der Sportmannschaft – keiner von uns steht auf Hierarchien und trotzdem scheint immer jemand ein wenig die Richtung anzugeben.

In diesem Training geht es zunächst einmal um euch selbst und eure Rolle als Leader/Leitende*r in einem Team und ihr erlernt Methoden, wie ihr das a-Tier neben euch bändigen könnt, um das menschliche Bedürfnis nach Hierarchie elegant abzufangen.“

Dani Neubecker ist die gewählte Trainingskoordinatorin der bvmd für das Jahr 2018 und seit Mitte 2017 bvmd-Trainerin!
bvmd Trainer sind (ehemalige) Studierende wie Du und ich, die im Laufe ihres Studium an einem so genannten Training New Trainers Seminar teilgenommen haben. Hier haben sie gelernt, über interaktive Lernmethoden Themen spannend aufzubereiten und Fragestellungen beantworten zu lassen. Du willst mehr wissen? Dann nichts wie ab in ein bvmd-Training!

 

Non Violent Communication

Sophia Tolle
bvmd

 

„Hast du schon mal von der Theorie der Gewaltfreien Kommunikation gehört?

Oder bist du einfach interessiert an diesem wohlklingendem Thema?

In diesem Training geht es darum, das Modell in seinen Grundzügen kennenzulernen und in einem introspektiven Workshop zu beginnen, auf dich selbst anzuwenden.“

Sophia Tolle ist die Trainingskoordinatorin der bvmd der Jahre 2016, 2017 und 2018 und seit 2015 Trainerin in der bvmd.
bvmd Trainer sind (ehemalige) Studierende wie Du und ich, die im Laufe ihres Studium an einem so genannten Training New Trainers Seminar teilgenommen haben. Hier haben sie gelernt, über interaktive Lernmethoden Themen spannend aufzubereiten und Fragestellungen beantworten zu lassen. Du willst mehr wissen? Dann nichts wie ab in ein bvmd-Training!

 

Freies Sprechen I

bvmd Trainer

 

Hast du schon einmal versucht, jemanden von deiner wirklich brilliaten Idee zu überzeugen? Hat’s geklappt?!

In diesem Training lernst du die kleinen Tipps und Tricks um Leute in deinen Erzählungen einzufangen und mitzunehmen und sie auf gleiche Art und Weise von deinem Thema zu begeistern, wie du es selbst bist.

bvmd Trainer sind (ehemalige) Studierende wie Du und ich, die im Laufe ihres Studium an einem so genannten Training New Trainers Seminar teilgenommen haben. Hier haben sie gelernt, über interaktive Lernmethoden Themen spannend aufzubereiten und Fragestellungen beantworten zu lassen. Du willst mehr wissen? Dann nichts wie ab in ein bvmd-Training!

 

 

Leadership II

bvmd Trainer

 

„Leadership – großer Titel, große Taten?

Ob im Ehrenamt, auf Station oder der Sportmannschaft – keiner von uns steht auf Hierarchien und trotzdem scheint immer jemand ein wenig die Richtung anzugeben.

In diesem Training geht es zunächst einmal um euch selbst und eure Rolle als Leader/Leitende*r in einem Team und ihr erlernt Methoden, wie ihr das a-Tier neben euch bändigen könnt, um das menschliche Bedürfnis nach Hierarchie elegant abzufangen.“

bvmd Trainer sind (ehemalige) Studierende wie Du und ich, die im Laufe ihres Studium an einem so genannten Training New Trainers Seminar teilgenommen haben. Hier haben sie gelernt, über interaktive Lernmethoden Themen spannend aufzubereiten und Fragestellungen beantworten zu lassen. Du willst mehr wissen? Dann nichts wie ab in ein bvmd-Training!

 

 

Creative Problem Solving

bvmd Trainer

 

„Nach einem Report des Weltwirtschaftsforums gehören zu den Top drei der wichtigsten Fähigkeiten eines Arbeitnehmers sowohl die komplexen Problemlösungen, als auch Kreativität! Was das alles mit dir zu tun hat?

In diesem Training lernst du die Grundzüge des Models des Creative Problem Solving sowie die Anwendung in unseren alltäglichen Problemen im Studium!“

bvmd Trainer sind (ehemalige) Studierende wie Du und ich, die im Laufe ihres Studium an einem so genannten Training New Trainers Seminar teilgenommen haben. Hier haben sie gelernt, über interaktive Lernmethoden Themen spannend aufzubereiten und Fragestellungen beantworten zu lassen. Du willst mehr wissen? Dann nichts wie ab in ein bvmd-Training!

 

 

Motivation I

bvmd Trainer

 

„Motivation ist der Grund für all unser Handeln. Klingt einfach – ist es auch. Nur dann selber erstmal die Motivation zu finden, das ist es irgendwie nicht.

In diesem Training kannst du lernen, was für Motivatoren es in deiner Umgebung gibt und wie du diese als deine identifizieren und nutzen kannst.“

bvmd Trainer sind (ehemalige) Studierende wie Du und ich, die im Laufe ihres Studium an einem so genannten Training New Trainers Seminar teilgenommen haben. Hier haben sie gelernt, über interaktive Lernmethoden Themen spannend aufzubereiten und Fragestellungen beantworten zu lassen. Du willst mehr wissen? Dann nichts wie ab in ein bvmd-Training!

 

 

Freies Sprechen II

bvmd Trainer

 

„Mündliche Prüfung oder im Gespräch mit dem Oberarzt? Oder öfter mal unfreiwillig im Rampenlicht und dann geht der Mund einfach nicht mehr auf?

In diesem Training hast du die Gelegenheit zu üben, wie du selbstsicher und kompetent vor fremden und nicht ganz so fremden Leuten reden kannst und was für kleine Tricks verhindern, dass dir dabei die Knie sogar hörbar schlottern.“

bvmd Trainer sind (ehemalige) Studierende wie Du und ich, die im Laufe ihres Studium an einem so genannten Training New Trainers Seminar teilgenommen haben. Hier haben sie gelernt, über interaktive Lernmethoden Themen spannend aufzubereiten und Fragestellungen beantworten zu lassen. Du willst mehr wissen? Dann nichts wie ab in ein bvmd-Training!

 

 

Motivation II

bvmd Trainer

 

„Motivation ist der Grund für all unser Handeln. Klingt einfach – ist es auch. Nur dann selber erstmal die Motivation zu finden, das ist es irgendwie nicht.

In diesem Training kannst du lernen, was für Motivatoren es in deiner Umgebung gibt und wie du diese als deine identifizieren und nutzen kannst.“

bvmd Trainer sind (ehemalige) Studierende wie Du und ich, die im Laufe ihres Studium an einem so genannten Training New Trainers Seminar teilgenommen haben. Hier haben sie gelernt, über interaktive Lernmethoden Themen spannend aufzubereiten und Fragestellungen beantworten zu lassen. Du willst mehr wissen? Dann nichts wie ab in ein bvmd-Training!

 

 

Kritische Gedanken und Soziale Verantwortung

Ali Kadhum
bvmd Trainer

 

„Was haben alle Teilnehmer des Bundeskongress gemeinsam?  Was macht sie individuell?  Und was formt eigentlich die Identität?

In diesem Training stellen wir uns genau diesen Fragen und gehen ganz besonders darauf ein, welche Verantwortung mit unserer Identität gegenüber der Gesellschaft einhergehen.“

Ali Kadhum war 2016/17 Austauschassisten in der bvmd und ist seit Mitte 2017 bvmd-Trainer!
bvmd Trainer sind (ehemalige) Studierende wie Du und ich, die im Laufe ihres Studium an einem so genannten Training New Trainers Seminar teilgenommen haben. Hier haben sie gelernt, über interaktive Lernmethoden Themen spannend aufzubereiten und Fragestellungen beantworten zu lassen. Du willst mehr wissen? Dann nichts wie ab in ein bvmd-Training!

 

 

Open Access

Brecht, Katharina
Universität Tübingen

 

Open access bedeutet, dass der Zugang zu wissenschaftlicher Literatur, Materialien und Datensätze für jedermann frei ist, Dokumente also frei lesbar, herunterladbar, verlinkbar und nutzbar sind.  Aber wieso gibt es überhaupt Zeitschriftenartikel, auf die wir keinen Zugriff haben, und warum ist dieses Problem über den Elfenbeinturm hinaus relevant? Um diese Fragen zu beantworten, werde ich über die Hintergründe von Open Access, also die Historie und Problematik sprechen, und die verschiedene Möglichkeiten, wissenschaftliche Arbeiten der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen, vorstellen. Im Zusammenhang damit werden wir die aktuellen Entwicklungen der Klage gegen Researchgate.net diskutieren und die Frage, wie Open Access denn bezahlt werden soll. Außerdem, werde ich aufzeigen, wie Studenten open-access publizieren können, ohne sich in den finanziellen Ruin zu stürzen. Im letzten Teil werde ich verschiedene Möglichkeiten vorstellen, wie man open access voranbringen kann, auch wenn man aktuell nicht vorhat, zu publizieren.

 

 

Einstieg in die hausärztliche Praxis- Allgemeinmedizin: Arbeitsfeld der Zukunft

Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth
Leonor Heinz
Deutscher Hausärzteverband

 

Studierende sind mit der ärztlichen Arbeit in der Klinik gut vertraut. Niederlassung und Selbstständigkeit in der eigenen Praxis scheinen hingegen in weiter Ferne. Das Fach Allgemeinmedizin mit Spezialisierung auf den ganzen Menschen sowie die Arbeit in der hausärztlichen Praxis bietet besondere Vorteile: Vielfalt, Selbstbestimmung, Selbstbewusstsein in einer ärztlichen Tätigkeit, in der ein ganzheitlicher und langfristiger Ansatz in der Betreuung von Patienten über einen längeren Zeitraum täglich gelebt wird. Wir sprechen über den Weg Studium – allgemeinmedizinische Weiterbildung – Facharztprüfung – Selbstständigkeit, nehmen dabei das Gesundheitssystem unter die Lupe und zeigen, wie sich eine Praxis finanziert.

Wir laden Sie ein, über Ihre Erwartungen, Vorstellungen und Ängste in Bezug auf den Hausarztberuf zu sprechen – unserer Überzeugung nach „der schönste Beruf der Welt“ und eine Option für eine gute berufliche Zukunft.

 

 

Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth (Pforzheim) 

Fachärztin für Allgemeinmedizin, Lehrbeauftragte der Universität Heidelberg Abt. für Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung. Niedergelassen als Hausärztin seit 2002.

Berufspolitik: Seit 2017 im Landesvorstand des Hausärzteverbandes, LV Baden-Württemberg. Mitglied der Vertreterversammlung der LÄK Baden-Württemberg seit 2015  Mitglied der Vertreterversammlung der KV Baden-Württemberg seit 2017.

Stellvertretende Sprecherin Forums Hausärztinnen des Hausärzteverbands.

Interessen: Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Forschung und Lehre in der Allgemeinmedizin. Zukunft der Allgemeinmedizin, Berufspolitik.

Werdegang: Promotion 1996, Approbation 1999, Facharztprüfung: FÄ für Allgemeinmedizin 2001 niedergelassen seit 2002, zunächst in Einzelpraxis, dann seit 2006 in Gemeinschaftspraxis, verheiratet, 3 Kinder.

 

 

Dr. med. Leonor Heinz (Berlin) 

Fachrichtung: Ärztin in Weiterbildung Allgemeinmedizin

Schwerpunkte: 2015-2017 Vorstand für Netzwerk und Regionales der Jungen Allgemeinmedizin Deutschland (JADE), seit 2016 Sprecherin des Forum Weiterbildung des Hausärzteverbandes und Mitglied im Forum Hausärztinnen des Hausärzteverbands

Interessen: Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Erhalt einer guten medizinischen Versorgung für die gesamte Gesellschaft, Prävention, Medizingeschichte, Zukunft der Allgemeinmedizin

Werdegang: Medizinstudium im Reformstudiengang der Charité, Approbation 2011, seither 1 Jahr Neurologie stationär, 6 Monate Viszeralchirurgie stationär, 6 Monate Orthopädie stationär, 1 Jahr Innere (Geriatrie) stationär. Meine ambulante allgemeinmedizinische Weiterbildung erfolgte bisher in Berlin Mitte sowie in Berlin Neukölln. Die Facharztprüfung ist für 2019 geplant.

 

 

Resilienz- die psychische Widerstandsfähigkeit stärken (ausgebucht)

Dr. phil. Dipl.-Psych. Donya A. Gilan
Deutsches Resilienz Zentrum (DRZ)

 

Der Workshop soll Wissen über Stress im Zusammenhang mit „Burnout“ und psychischen Erkrankungen vermitteln. Zudem werden verschiedene „Schutzfaktoren“ vorgestellt, um dafür zu sensibilisieren, wie alltägliche und berufliche Belastungen besser bewältigt werden können. Anhand der Resilienzfaktoren wird aufgezeigt, wie diese als Schutzmechanismen gegen Stress und psychische Erkrankungen wirken.

 

 

Drogen mal anders – Was Arzneipflanzen wirklich können! (ausgebucht)

Hanna Gorges
Aylin Tosun
Fachschaft Pharmazie

 

Dieser Workshop steht im Zeichen der Arzneidrogen und ihrer verschiedenen Wirkweisen und Anwendungen. Neben den Nutzen werden auch Risiken bei der Anwendung von Arzneipflanzen bzw. deren Wirk- und Begleitstoffen behandelt. Die Teilnehmer lernen neben den Drogen nach dem aktuellen Arzenibuch auch deren Verwendung beispielsweise durch Indikationstees kennen und erlangen so einen kleinen Einblick in die pharmazeutische Biologie.

 

Mehr als „Husten-Schnupfen-Heiserkeit“…

Univ.-Prof. Dr. med. Christoph Mattias
Prof. Dr. med. Sebastian Strieth
Deutsche Gesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

 

Das Fach Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde hat weit mehr zu bieten, als die symptomatische Behandlung von Erkältungskrankheiten in der kalten Jahreszeit. In diesem Fach konnte beispielsweise der erste Sinnesorganersatz am Menschen realisiert werden: Cochlea-Implantate als Innenohrprothesen und andere Rehabilitationsverfahren haben dazu geführt, dass heutzutage nahezu jede Form der Schwerhörigkeit behandelt werden kann!

Erfahrene HNO-Fachärzte und junge Assistenten werden Sie in diese faszinierende Technologie mit Anschauungsmaterial einführen – es besteht außerdem die Möglichkeit zur Testung des eigenen Gehörs.

Durch das Nasenloch können unter Verwendung von Endoskopen mikrochirurgische Eingriffe vorgenommen werden: In einem Hands-on-Praktikum wird die Möglichkeit bestehen, ausgestattet mit einer Mikrokamera die eigene Geschicklichkeit in Schlüssellochchirurgie zu erproben. Junge Assistenten werden Ihnen bei Ihrer ersten „Operation“ zur Seite stehen.

Außerdem ist die Luftwegsicherung eine entscheidende Maßnahme in medizinischen Notfallsituationen, die auch im Alltag und im persönlichen Umfeld Leben retten kann. Wir zeigen Ihnen, was es mit einem Luftröhrenschnitt auf sich hat.

Schließlich wird Ihnen das mögliche äußerst vielfältige Tätigkeitsspektrum eines Facharztes für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde von erfahrenen Kollegen geschildert und mit Mediathekinhalten veranschaulicht.

Referenten: Univ.-Prof. Dr. med. C. Matthias; Prof. Dr. med. S. Strieth; Priv.-Doz. Dr. med. S. Becker; Dr. med. T. Huppertz; Dr. med. K. Bahr; B. Hackenberg (Univ. HNO-Klinik Mainz)

Univ.-Prof. Dr. med. Christoph Matthias ist seit 2014 Direktor der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Universitätsmedizin Mainz und Prof. Dr. med. Sebastian Strieth sein Stellvertreter und leitender Oberarzt.
Zuvor waren sie zusammen an der LMU in München tätig und verfügen über eine langjährige Erfahrung in der studentischen Lehre und in der tutorierten Nachwuchsförderung.

 

Die Universitätsklinik in Mainz bietet das gesamte Spektrum der operativen und konservativen Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Wissenschaftliche und klinische Schwerpunkte liegen im Bereich der onkologischen Chirurgie im Kopf-Hals-Bereich sowie der Hörrehabilitation mit Cochlea-Implantaten.
 

 

Einführung in die Fallzahlplanung für Studien

Prof. Dr. Susanne Singer
Universitätsmedizin Mainz

 

Wenn man eine Studie (z.B. Dissertation) durchführen möchte, sollte man sich vorher überlegen, wie viele Patienten man einschließen muss. Ansonsten kann es passieren, dass man wichtige Effekte „übersieht“.
Aber wie geht das? Die Grundlagen zu lernen, ist nicht schwierig. Im Workshop werden Sie erfahren, welche Informationen man dafür braucht, wie man es konkret berechnet und welche Überlegungen man außerdem anstellen sollte.
Sie werden es selbst auch ausprobieren, gern anhand Ihrer Dissertation, ansonsten mit Beispielen von mir. Außerdem werde ich Ihnen ein paar Hinweise auf typische „Fallstricke“ bei der Gewinnung von Studienteilnehmern geben und wie man diese vermeiden kann.

Prof. Dr. Susanne Singer, Universitätsmedizin Mainz

 

Prof. Dr. Susanne Singer, Universitätsmedizin Mainz Psychologin (Diplom 1999) und Epidemiologin (MSc 2009). Seit dem Jahr 2012 Leiterin der Abteilung Epidemiologie und Versorgungsforschung an der Universitätsmedizin Mainz.

 

Was genau macht ein Psychoanalytiker – und wie kann man das lernen? (ausgebucht)

Prof. Dr. Susanne Singer
Universitätsmedizin Mainz

 

Dass unser Ich nicht immer „Herr im eigenen Hause“ ist, weil unbewusste Vorgänge es mit steuern, hatte Sigmund Freud vor mehr als 120 Jahren formuliert. Damit revolutionierte er das damalige Menschenbild und legte die Grundlage für eine psychotherapeutische Wissenschaft. Die zeitgenössische Psychoanalyse fußt auf seinen Konzepten, hat sie jedoch vertieft und erweitert. Psychoanalytiker behandeln heute nicht nur neurotische Erkrankungen, die in unbewussten Konflikten wurzeln, sondern auch Menschen mit lebensgeschichtlich frühen Störungen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Psychoanalytische Behandlungen erschließen einen affektiven Zugang zu eingeschliffenen, teils vorsprachlichen Erlebens- und Beziehungsmustern, die sich im Alltag niederschlagen und Leid verursachen. Auf diese Weise werden Veränderungen möglich, hin zu einem freieren Leben.
Sie können sich nicht vorstellen, wie das funktionieren soll? Im Workshop werden Sie es anhand klinischer Beispiele erfahren. Bei Interesse können wir auch gern darüber sprechen, wie die Ausbildung in Psychoanalyse konkret aussieht und welche Voraussetzungen es braucht.

Prof. Dr. Susanne Singer, Universitätsmedizin Mainz

 

Prof. Dr. Susanne Singer, Universitätsmedizin Mainz Psychologin (Diplom 1999) und Epidemiologin (MSc 2009). Seit dem Jahr 2012 Leiterin der Abteilung Epidemiologie und Versorgungsforschung an der Universitätsmedizin Mainz.

 

 

Dr. House – Vorlesung (ausgebucht)

Prof. Dr. med. Christian Mang
Institut für Pharmakologie, UM Mainz

 

Eine Folge der US-Serie Dr. House bildet die Grundlage dieser Veranstaltung. Es
wird das diagnostische Vorgehen und das therapeutische Behandlungskonzept des
Ärzteteams rund um Dr. House unter der Moderation des Dozenten mit den
Anwesenden erörtert. Die pathophysiologischen Hintergründe und die
pharmakologischen Optionen des betreffenden Krankheitsbildes werden erkJart und
vertieft. Dauer: ca. 70-80 Minuten. Ort der Veranstaltung: Großer Hörsaal im
Gebaude 708.